Stablecoin-Skeptiker übernimmt südkoreanische Notenbank – Legislativaussichten für Won-Stablecoin trüben sich ein

Gate News Nachrichten, 23. März: Mit der Nominierung von Shin Seong-sung, Leiter des Währungs- und Wirtschaftsbereichs der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, zum neuen Präsidenten der Bank of Korea, steht die Regulierung von Stablecoins im Land im Fokus der Märkte. Shin Seong-sung ist seit langem vorsichtig gegenüber Stablecoins eingestellt, und seine Amtsübernahme könnte die lang erwartete Gesetzgebung für den koreanischen won-gekoppelten Stablecoin vor Unsicherheiten stellen.

Laut Yonhap äußerte sich Shin Seong-sung im August letzten Jahres öffentlich dahingehend, dass koreanische won-gekoppelte Stablecoins möglicherweise als Umgehungskanal für bestehende Devisenkontrollen dienen könnten. Er warnte, dass durch den Austausch von Stablecoins gegen dollarbasierte Kryptowährungen auf Blockchain-Protokollen Kapitalabflüsse aus Südkorea drohen. Diese Haltung entspricht der langjährigen vorsichtigen Haltung der Bank of Korea gegenüber Stablecoin-Gesetzen.

Nach seiner Nominierung wird Shin Seong-sung sofort sein Amt bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich niederlegen. Ein im vergangenen Jahr veröffentlichter Bericht der BIZ warnte ausdrücklich, dass Stablecoins „keine stabile Währung“ darstellen und ohne Regulierung eine Bedrohung für die finanzielle Stabilität und die Währungssouveränität darstellen könnten.

Diese Personalentscheidung fällt in eine kritische Phase der koreanischen Stablecoin-Politik. Während des Wahlkampfs im letzten Jahr hatte Lee Jae-myung die Ausgabe von korean won-gekoppelten Stablecoins als Kernpunkt seines Wirtschaftsprogramms hervorgehoben, was die Unterstützung zahlreicher Tech-Unternehmen und Blockchain-Industrien auf sich zog. Einige führende südkoreanische Tech-Firmen bereiten bereits die Einführung entsprechender Stablecoin-Programme vor, um grenzüberschreitenden Handel und digitale Finanzdienstleistungen zu fördern. Die Bank of Korea bleibt jedoch skeptisch gegenüber solchen Plänen, aus Angst, ihre Kontrolle über die Fiskalpolitik und Kapitalflüsse zu schwächen.

Insider berichten, dass die Haltung zu Stablecoins nach Shin Seong-sungs Amtsantritt im Fokus stehen wird. Mehrere Unternehmen, die an der Entwicklung koreanischer won-gekoppelter Stablecoins interessiert sind, haben aufgrund unklarer regulatorischer Rahmenbedingungen ihre Vorhaben vorübergehend auf Eis gelegt. Nun beobachten sie aufmerksam, ob sich die Haltung der Zentralbank ändern wird. Das Spiel um Stablecoins wird nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten eine entscheidende Wendung nehmen.

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