Gate News-Meldung, 24. April — Der S&P 500 und der Nasdaq Composite schlossen am 24. April auf Rekordhochs. Ausschlaggebend waren die Zuversicht hinsichtlich möglicher Friedensverhandlungen zwischen Iran und USA sowie ein starker Anstieg bei den Halbleiteraktien, insbesondere bei Intel. Der S&P 500 legte um 56,68 Punkte (0,8%) auf 7.165,08 zu, während der Nasdaq Composite um 398,09 Punkte (1,63%) auf 24.836,60 sprang. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 79,61 Punkte (0,16%) auf 49.230,71.
Laut pakistanischen Regierungsquellen wird Irans Außenminister Abbas Araqchi am 24. April in Islamabad eintreffen, um Friedensvorschläge zu besprechen. Das Weiße Haus der USA teilte mit, dass der Sonderbeauftragte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn Jared Kushner am Morgen des 25. April nach Islamabad reisen werden, um Gespräche mit Iran zu führen, die von Pakistan vermittelt werden. In den vergangenen Wochen haben sich die Märkte angesichts der Hoffnung auf eine Lösung des Iran-Konflikts belebt, obwohl die Gewinne zuvor in der Woche gedämpft wurden, als die Zuversicht nachließ und die Straße von Hormus geschlossen blieb.
Halbleiteraktien führten den Anstieg an, wobei der Philadelphia SE Semiconductor Index (die Entwicklung im Chip-Sektor verfolgt) um 4,32% zulegte und seine Rekordserie auf 18 aufeinanderfolgende Sitzungen ausweitete. Intel stieg um 23,65%, schloss bei einem Rekord von 82,57 $ und wurde damit der beste Performer im S&P 500. AMD und Arm legten beide etwa 14% zu, während Nvidia um 4,32% stieg und einen Rekordschluss erreichte, als es sich einer $5 Billionen-Dollar-Bewertung näherte. Der Technologieindex des S&P 500 stieg um 2,46% und übertraf damit alle 11 großen Sektoren. In der Woche gewann der S&P 500 0,55%, der Nasdaq stieg um 1,5% und der Dow fiel um 0,44%.
Die Marktzuversicht spiegelt auch starke Erwartungen an das Gewinnwachstum wider. Die Erwartungen für das Wachstum der Gewinne im ersten Quartal liegen nun bei 16,1%, nach 14,4% zu Beginn des April, wie LSEG-Daten zeigen. Der Fokus verlagert sich nun auf das Treffen der US-Notenbank nächste Woche, wobei die Märkte eine etwa 39%ige Chance einpreisen, dass es im Dezember zu einer Zinssenkung von mindestens 25 Basispunkten kommt — gegenüber etwa 23% in der vorangegangenen Sitzung. Das US-Justizministerium hat außerdem seine Untersuchung gegen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell abgeschlossen und damit den Weg für die Bestätigung von Kevin Warsh freigemacht, dem vom scheidenden Präsidenten Trump benannten Kandidaten, um die Zentralbank zu leiten.
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