Ripple-CTO Schwartz unterstützt Krypto-Transparenz und warnt davor, Innovation auszuschließen

CryptoFrontier
XRP0,21%
ADA-0,19%
ETH0,88%

David Schwartz, der ehemalige CTO von Ripple, hat sich für regulatorische Klarheit durch das vorgeschlagene CLARITY Act ausgesprochen und zugleich gewarnt, dass der Fortschritt der Branche nicht einfrieren dürfe, was zukünftige Innovation angeht. Schwartz stimmt zu, dass rechtliche Sicherheit für etablierte Kryptowährungen Märkte stabilisieren und institutionelles Kapital anziehen könnte, betont jedoch, dass regulatorische Rahmenbedingungen nicht auf Kosten der Ausgrenzung aufstrebender Projekte gehen dürfen.

Die Debatte um regulatorische Klarheit

Schwartz’ Unterstützung für das CLARITY Act beruht auf der Erkenntnis, dass nach Jahren rechtlicher Unsicherheit ein klarer Status für Vermögenswerte, die bereits im Umlauf sind, den regulatorischen Überhang verringern könnte, der Projekte wie XRP betrifft. Allerdings stellt er das als Balanceakt dar: „Ich will niemals die Tür zuschlagen“, sagte Schwartz und bekräftigte, dass Regulierung Innovation nicht im Status quo einfrieren dürfe.

Hoskinsons Gegenargument

Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat Bedenken geäußert, dass das CLARITY Act zwar darauf abzielt, der Krypto-Regulierung Struktur zu geben, am Ende aber etablierte Netzwerke begünstigen könnte. Hoskinson warnte, dass, wenn frühe Marktteilnehmer zuerst regulatorische Sicherheit erhalten, neuere Projekte möglicherweise höhere Hürden für den Markteintritt oder strengere Einstufungen hinnehmen müssten.

Hoskinson warnte außerdem, dass eine aggressive Auslegung des Wertpapierrechts große Assets wie Ethereum, XRP und Cardano in dieselbe Kategorie einordnen könnte, wodurch entscheidende Unterschiede zwischen Projekten verwischt und Innovation in der gesamten Branche womöglich zum Stillstand gebracht werden könnten.

Die zentrale Spannung: Zeitpunkt und Zugang

Der zugrunde liegende Konflikt spiegelt eine grundlegende Frage zur regulatorischen Entwicklung von Krypto wider. Die Branche wuchs schnell in einer regulatorischen Grauzone, die Experimente und mutiges Risikoverhalten begünstigte. Während Regierungen den Raum formalisieren, stellt sich die entscheidende Frage, ob neue Regeln diese Offenheit bewahren oder stillschweigend Vorteile für frühe Vorreiter festschreiben.

Schwartz’ Position sucht den Mittelweg: Regulatorische Klarheit ist notwendig, aber nicht, wenn sie das Ökosystem für künftige Innovatoren schließt.

Marktbewertungs-Realitätscheck

Schwartz ging zudem auf Marktspekulationen ein und wies extreme Prognosen zurück, etwa XRP, das $10.000 erreicht. Er begründete dies damit, dass die aktuelle Marktstruktur keine Bewertungen in dieser Größenordnung stützt.

Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.

Verwandte Artikel

Dennis Porter: Die USA sehen Bitcoin als Werkzeug der nationalen Sicherheit

Dennis Porter, Gründer von Satoshi Action, erklärte, dass die US-Regierung und das Militär ihre Sichtweise auf Bitcoin von einer rein finanziellen Investition hin zu einer entscheidenden Komponente der nationalen Verteidigung verlagern. Laut Porter wird Bitcoin zunehmend als „nationale Sicherheits-

CryptoFrontier42M her

Der Kryptosektor wird keinen Schaden erleiden, wenn der CLARITY Act scheitert, sagt der CEO von 250 Digital

Chris Perkins, CEO von 250 Digital Asset Management, erklärte, dass die langfristige Entwicklung des Kryptosektors „kein Problem sein“ werde, selbst wenn der US-Kongress den vorgeschlagenen CLARITY Act nicht billigt, der Regulierungen für den Kryptomarkt umfasst. Laut Perkins,

CryptoFrontier1Std her

Die Zentralbank Brasiliens verbietet Krypto-Zahlungsabwicklungen in grenzüberschreitenden Zahlungen

Die Zentralbank von Brasilien hat Stablecoins sowie Krypto-Settlement bei grenzüberschreitenden Zahlungen für Fintechs und Zahlungsdienstleister verboten. Das Verbot schließt laut der Mitteilung die Back-End-Zahlungsschiene für grenzüberschreitende Zahlungsströme. Einzelne Krypto-Anleger behalten jedoch die Möglichkeit, digitale Assets zu kaufen und zu halten.

CryptoFrontier1Std her

Reuters verbindet die Gründer von Nobitex mit der iranischen Elite-Familie Kharrazi; die Börse wickelt 70% der Kryptowährungen im Iran ab

Laut einer Reuters-Untersuchung, die am Freitag, 2. Mai, veröffentlicht wurde, wurde Nobitex, der wichtigste Krypto-Börsenplatz im Iran mit rund 11 Millionen Nutzern, von den Brüdern Ali und Mohammad Kharrazi gegründet. Beide gehören zu einer Familie, die per Heirat mit allen drei obersten iranischen Führern verwandt ist. Die Brüder registrierten das Unternehmen

GateNews3Std her

Nominis wirft Fragen zu den US-OFAC-Beschlagnahmen iranischer Krypto-Wallets auf und deutet darauf hin, dass 3,4 Milliarden US-Dollar möglicherweise andere staatliche Akteure betreffen könnten

Laut Nominis-Analyse vom 3. Mai zeigen bestimmte Krypto-Wallets, die vom US-OFAC als iranisch verknüpfte Vermögenswerte eingefroren wurden, On-Chain-Verhaltensmuster, die sich deutlich von den historischen operativen Methoden der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) im Iran unterscheiden. Das deutet auf eine Beteiligung durch andere staatliche Akteure hin

GateNews5Std her
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare