Die digitale Kreditplattform Kissht hat 2,8 Milliarden Rupien (29,3 Millionen US-Dollar) von 22 Ankerinvestoren zu 171 Rupien (1,8 US-Dollar) je Aktie aufgenommen, bevor am 30. April das IPO startete, wie aus einer von The Economic Times berichteten Börsen-Einreichung hervorgeht.
IPO-Struktur und Bewertung
Zu den Ankerinvestoren in der Runde zählten unter anderem HDFC Mutual Fund, ICICI Prudential Mutual Fund sowie von Goldman Sachs unterstützte Fonds.
Das IPO umfasst eine neue Ausgabe von 8,5 Milliarden Rupien (89,6 Millionen US-Dollar) und einen Offer for Sale von etwa 760 Millionen Rupien (8,01 Millionen US-Dollar), womit sich das Gesamtvolumen auf 9,3 Milliarden Rupien (97,6 Millionen US-Dollar) beläuft. Am oberen Ende der Preisspanne wird das Unternehmen mit 30,6 Milliarden Rupien (323 Millionen US-Dollar) bewertet.
Unternehmenshintergrund und Geschäftsmodell
Kissht wurde 2015 gegründet und bietet Konsum- und Privatkredite über die eigene Bilanz sowie in Partnerschaft mit etwa 38 Kreditgebern.
Finanzielle Entwicklung
Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) von Kissht stieg von 12,7 Milliarden Rupien (134 Millionen US-Dollar) in FJ23 auf 59,6 Milliarden Rupien (628 Millionen US-Dollar) in den ersten neun Monaten von FJ26. Der Umsatz aus dem operativen Geschäft erhöhte sich von 9,8 Milliarden Rupien (104 Millionen US-Dollar) auf 16,8 Milliarden Rupien (177 Millionen US-Dollar).
Allerdings sah sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 Gegenwind ausgesetzt: Der operative Umsatz fiel um mehr als 20% und der Nettogewinn sank um ungefähr 18% gegenüber dem Vorjahr.
Regulatorisches Umfeld und Marktkontext
Kisshts IPO kommt zu einer Zeit, in der sich Indiens digitaler Kreditsektor an neue Vorschriften anpasst. Die Reserve Bank of India erhöhte die Risikogewichtung für Banken und Non-Banking Financial Companies (NBFCs) bei unbesicherten Konsumentenkrediten um 25 Prozentpunkte, was die Kapitalanforderungen und Kosten über den gesamten Sektor hinweg anhebt.
Der Markt verlagert sich zunehmend von stand-alone Fintech-Kredit-Apps hin zu Modellen, die von regulierten Banken gestützt werden – ein Trend, der durch Ausstiegspläne von Unternehmen wie ZestMoney beschleunigt wurde, einem indischen Buy-now-Pay-later-Startup.
Bemerkenswert ist, dass die Mitgründer von Kissht kürzlich Aktien für jeweils 201 Rupien (2,1 US-Dollar) kauften – ein deutlich über dem oberen Ende des IPO-Preises von 171 Rupien (1,8 US-Dollar) je Aktie liegender Betrag.
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