Australischer Dollar erreicht 36-Jahres-Höchststand gegenüber dem Yen, da Hoffnungen auf US-Iran-Feuerpause das Risikoappetit stärken

Gate-News-Nachricht, 16. April — Der Australische Dollar ist gegenüber dem Japanischen Yen auf den höchsten Stand seit über drei Jahrzehnten gestiegen. Ausschlaggebend waren optimistische Erwartungen hinsichtlich einer längerfristigen US-Iran-Feuerpause sowie eine breitere Erholung der Risikobereitschaft. Während der New-York-Handelssitzung am Mittwoch stieg AUD/JPY auf 114.112, den höchsten Stand seit September 1990. Die Bewegung fiel mit einer weltweiten Aktienrally zusammen: Der S&P-500-Index erreichte ein Allzeithoch, da Anleger darauf setzten, dass die Entspannung im Nahen Osten nach Hinweisen auf ausgedehnte US-Iran-Feuerpause-Verhandlungen die regionalen Risiken senken könnte.

Die Stärke des Australischen Dollars spiegelt sowohl den eher fordernden (hawkishen) geldpolitischen Ausblick der Reserve Bank of Australia wider als auch seine positive Korrelation mit den Aktienmärkten. In der Zwischenzeit hat der Japanische Yen andere wichtige Währungen hinter sich gelassen, nachdem die vorsichtigen Aussagen von Kazuo Ueda, dem Gouverneur der Bank of Japan, die Erwartungen an mögliche Zinserhöhungen im kurzfristigen Bereich gedämpft haben. Der AUD ist in diesem Monat gegenüber dem US-Dollar um etwa 4% gestiegen und damit die am besten performende Währung unter den G10 (G10)-Leitwährungen. Laut Bloomberg-Strategen Brendan Fagan unterstützt die hawkish ausgerichtete Politik der RBA kurzfristige Zinsdifferenzen und erhöht die Attraktivität des AUD, während seine positive Korrelation mit dem S&P 500 zu ihrem höchsten Stand seit Jahresbeginn zurückgekehrt ist. Das stärkt seine Rolle als globaler High-Beta-Indikator.

Die Rally bei AUD/JPY hat zudem die Attraktivität von Yen-Carry-Trades erhöht, bei denen Anleger niedrig verzinsliche Währungen aufnehmen, um in höher verzinsliche Vermögenswerte zu investieren. Strategien, bei denen der Yen leer verkauft und der AUD gekauft wird, haben bis dato etwa 10% Rendite erbracht. Allerdings bleiben Risiken bestehen. Japanische Behörden haben ihre verbalen Warnungen zu Währungsschwankungen verstärkt. Finanzminister Kaoru Hamaguchi sagte, sie habe am Mittwoch enge Konsultationen mit dem US-Finanzminister Scott Bessent zu Devisenfragen geführt. Analysten warnen, dass die Wette zwar weiterhin attraktiv ist, aber eine erhöhte Volatilität die Positionen „schmerzhaft“ machen könnte, um sie aufrechtzuerhalten.

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