Laut AP (Associated Press) haben die USA und der Iran am 15. April eine „grundsätzliche Einigung“ erzielt, um eine Waffenruhe zu verlängern. Das eröffnet Hoffnung für die geplante Waffenruhe-Vereinbarung, die am 21. April ablaufen sollte, und verschafft den globalen Finanzmärkten vorübergehend Luft.
Drei zentrale Streitpunkte müssen noch gelöst werden
Obwohl es auf beiden Seiten Fortschritte bei der Verlängerung der Waffenruhe gibt, bestehen die grundlegenden Differenzen weiterhin. Die drei großen Knackpunkte der aktuellen Verhandlungen sind:
Iranisches Nuklearprogramm — Die US-Seite besteht darauf, dass der Iran strengere Mechanismen zur nuklearen Überprüfung akzeptieren muss, während die iranische Seite argumentiert, dass das Recht auf eine friedliche Nutzung der Kernenergie unantastbar ist
Durchfahrtsrechte in der Straße von Hormus — Die USA halten derzeit weiterhin eine Seeblockade gegen den Iran aufrecht, während der Iran verlangt, dass die Blockade als Voraussetzung für die Verlängerung der Waffenruhe aufgehoben wird
Kriegsschäden als Entschädigung — Beide Seiten haben grundlegende Meinungsverschiedenheiten über Umfang und Höhe der Entschädigung
Es ist darauf hinzuweisen, dass die US-Seeblockade während des Verhandlungszeitraums weiterhin umgesetzt wird, was die Verhandlungsposition des Iran unter einen enormen Druck setzt.
Pakistan wirkt aktiv vermittelnd
Ein besonderes Highlight in dieser Verhandlungsrunde ist die Vermittlerrolle Pakistans. Die höchsten Militärvertreter des Landes sowie der Innenminister sind am 15. April in Teheran eingetroffen, um die Vermittlungsarbeit aufzunehmen. Zwar war es zuvor in der ersten Runde der Verhandlungen in Islamabad noch nicht gelungen, eine Einigung zu erzielen, doch Pakistan hat anschließend die zweite Gesprächsrunde aktiv vorangetrieben; diese vermittelnde Position wurde von beiden Seiten, den USA und dem Iran, anerkannt.
US-Präsident Trump (Donald Trump) erklärte am 15. April, der Krieg des Iran sei „sehr nahe daran, vorbei zu sein“ (very close to over). Diese Aussage wurde von den Märkten als positives Signal interpretiert.
Marktauswirkungen: Ölpreise fallen, Risikobereitschaft steigt wieder
Die Nachricht über die Verlängerung der Waffenruhe hatte sofortige Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Der Öl-Future fiel nach Bekanntgabe der Meldung und linderte damit den zuvor durch die Eskalation der Blockade stark gestiegenen Preisdruck bei Energie. Die US-Aktienfutures legten im Vorbörsenhandel zu und spiegelten die wieder ansteigende Risikobereitschaft der Anleger wider.
Auch der Kryptomarkt profitierte von der Entspannung der geopolitischen Spannungen. Bitcoin stieg nach Veröffentlichung der Meldung leicht an. Marktanalysten wiesen darauf hin: Wenn die Waffenruhe erfolgreich verlängert werde und sogar zu einer dauerhaften Vereinbarung käme, würde die erhebliche Reduktion der systemischen Risikoprämie für die Region Mittlerer Osten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass risikoreiche Assets weiter zulegen können.
Wichtige Zeitpunkte Ereignis Erste Verhandlungsrunde Verhandlung in Islamabad keine Einigung Blockade tritt in Kraft USA starten Blockade in der Straße von Hormus, Ölpreise schießen in die Höhe 15. April Beide Seiten erreichen „grundsätzliche Einigung“ und verlängern die Waffenruhe 21. April Geplantes Ablaufdatum der aktuellen Waffenruhe
Das Ablaufdatum der Waffenruhe am 21. April rückt schnell näher, und die Fortschritte der Verhandlungen in den kommenden Tagen sind entscheidend dafür, in welche Richtung sich der Markt entwickeln wird. Wenn beide Seiten nicht vor Ablauf der Frist offiziell eine Verlängerungsvereinbarung unterzeichnen können, könnte sich die Lage im Nahen Osten erneut zuspitzen; dann würden Ölpreise und kurzfristig verfügbare sowie zur Absicherung gedachte Vermögenswerte besonders stark betroffen sein.
Der Artikel Gibt es neues Licht für die verlängerte Waffenruhe zwischen USA und Iran: Beide Seiten erreichen „grundsätzliche Einigung“, diplomatische Beschleunigung vor der Frist am 4/21 Erstmals erschienen bei 链新聞 ABMedia。
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