US-Insolvenzanträge im ersten Quartal steigen um 14 %: Hohe Inflation und Belastung durch Schulden treiben die Insolvenzwelle bei kleinen Unternehmen und Privatpersonen an

Gate News Nachricht: Die Insolvenzanträge in den USA sind im ersten Quartal 2026 um 14% stark gestiegen; die Gesamtzahl erreicht 150,009 Fälle und liegt damit über den 132,094 Fällen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Anstieg betrifft sowohl Privat- als auch Unternehmensinsolvenzen, wobei kleine Unternehmen am stärksten betroffen sind. Gemäß Kapitel 5 des Insolvenzrechts (Subchapter V) sind die Insolvenzanträge kleiner Unternehmen im Jahresvergleich um 67% gestiegen, von 499 auf 833 Fälle; auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzanträge nach Kapitel 11 (Chapter 11) ist um 37% gestiegen und erreicht 2,422 Fälle.

Auch die Zahl der Privatinsolvenzanträge steigt. Die Insolvenzanträge nach Kapitel 7 (Chapter 7) wachsen um 17% und erreichen 89,259 Fälle, die Anträge nach Kapitel 13 (Chapter 13) steigen um 8% und erreichen 51,962 Fälle; insgesamt belaufen sich die Verbraucherinsolvenzanträge auf 141,573. Amy Quackenboss, Executive Director der American Bankruptcy Institute(ABI), sagt, dass die anhaltend hohe Inflation, die hohen Zinsen, die Kreditkürzungen sowie die zunehmende globale Instabilität den wirtschaftlichen Druck auf Haushalte und kleine Unternehmen verstärken.

Daten der Federal Reserve Bank of New York zeigen, dass die gesamten Schulden der US-Haushalte Ende des vierten Quartals 2025 bei 18.8 Billionen US-Dollar liegen, die Kreditkartenguthaben bei 1.28 Billionen US-Dollar, und dass sich die Zahlungsrückstände bei Hypotheken- und Studentenkrediten deutlich verschlechtert haben. Diese Faktoren treiben gemeinsam das anhaltende Wachstum der Insolvenzanträge weiter an.

Auf gesetzgeberischer Ebene haben der Senator Chuck Grassley und der Abgeordnete Ben Cline einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Schwelle für die Umstrukturierung im Rahmen der Insolvenz nach Kapitel 11 für kleine Unternehmen dauerhaft auf 7.5 Millionen US-Dollar erhöht und zugleich die Schuldenobergrenze nach Kapitel 13 auf 275 Millionen US-Dollar anhebt, um die Schuldenbelastung zu lindern. Gleichzeitig prognostiziert der Internationale Währungsfonds, dass die US-Inflationsrate erst Anfang 2027 wieder das 2%-Zielniveau der Federal Reserve erreicht, und die hohen Kreditkosten werden kurzfristig weiterhin bestehen.

Währenddessen hat die US-Staatsverschuldung in letzter Zeit die Schwelle von 39 Billionen US-Dollar überschritten, wodurch der fiskalische Druck weiter zunimmt. Der Anstieg der Insolvenzzahlen und das hohe Schuldenniveau könnten langfristige Auswirkungen auf Konsum, Investitionen und das Marktvertrauen haben. Ob die Gesetzgebung rechtzeitig nachziehen kann, um die finanzielle Notlage zu lindern, ist auch in den kommenden Monaten eine entscheidende Variable, die es zu beobachten gilt.

Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.

Verwandte Artikel

Goldman Sachs hebt Prognose für Ölpreise im Q4 auf 90 USD/Barrel Brent und 83 USD/Barrel WTI an, angesichts von Verknappung der Lieferungen im Nahen Osten

Gate-News-Meldung, 27. April — Goldman Sachs hat am 26. April seine Prognosen für die Ölpreise im vierten Quartal angehoben und dabei eine Verknappung der Lieferungen im Nahen Osten als Grund genannt. Die Bank geht nun davon aus, dass sich Brent-Rohöl (London-Benchmark) auf $90 pro Barrel und WTI-Rohöl (US-Benchmark) auf $83 pro Barrel einpendeln wird, gegenüber

GateNews2Std her

Nikkei-225-Index Japans und KOSPI-Index Südkoreas erreichen neue Höchststände

Gate-News-Mitteilung, 27. April — Der Nikkei-225-Index Japans (Japans Benchmark-Aktienindex) und der KOSPI-Index Südkoreas (Südkoreas Benchmark-Aktienindex) erreichten beide heute neue Höchststände, laut Gate-Marktdaten. Der Nikkei 225 stieg um 0,47 %, während der KOSPI mehr

GateNews3Std her

US-Aktienindex-Futures eröffnen am Montag 0,2% niedriger

Gate News-Meldung, 26. April — US-Aktienindex-Futures eröffneten am Montag 0,2% niedriger (April 21), laut Gate-Daten zum Markt.

GateNews5Std her

TradFi Fall Alert: USDBRL (US Dollar vs Brazilian) Falls Over 0.5%

Gate News: According to the latest Gate TradFi data, USDBRL (US Dollar vs Brazilian) has dropped by 0.5% in a short period. Current volatility is significantly higher than recent averages, indicating increased market activity.

GateNews5Std her

TradFi Fall Alert: USDBRL (US Dollar vs Brazilian) Falls Over 0.5%

Gate News: According to the latest Gate TradFi data, USDBRL (US Dollar vs Brazilian) has dropped by 0.5% in a short period. Current volatility is significantly higher than recent averages, indicating increased market activity.

GateNews6Std her

Wichtige Entscheidungen großer Zentralbanken und Tech-Berichte sollen die Märkte in der kommenden Woche antreiben

Gate News-Nachricht, 26. April — Nächste Woche steht eine „Super-Zentralbankwoche“ und die Berichtssaison bevor: Die US-Notenbank, die Bank of Japan, die Bank of England, die Europäische Zentralbank und die Bank of Kanada werden alle ihre Zinsentscheidungen bekanntgeben. Die US-Notenbank veröffentlicht ihre Zinsentscheidung um 2 a.m.

GateNews14Std her
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare