Trump sagt, die Ölpreise werden schnell zurückgehen, aber Bitcoin und die Aktienmärkte sind bereits betroffen.

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Am 9. März wurde berichtet, dass sich die militärischen Angriffe im Zusammenhang mit der „Epischen Wut-Aktion“ verschärfen, was zu erheblichen Schwankungen auf den globalen Energiemärkten führte. Die Ölpreise stiegen zeitweise auf 116 US-Dollar pro Barrel, was Befürchtungen über eine Unterbrechung der Öllieferungen durch den Persischen Golf auslöste. Am Montagmorgen stiegen die Preise für West Texas Intermediate (WTI) um bis zu 22 %, auch Brent-Öl verzeichnete deutliche Aufschläge. Rystad Energy-Analysten warnten, dass selbst wenn die nuklearen Bedrohungen Irans beseitigt werden, die Risiken für den Schiffsverkehr im Persischen Golf die Ölpreise langfristig bei 100 bis 110 US-Dollar pro Barrel halten könnten.

Präsident Trump schrieb auf Truth Social: „Kurzfristig steigen die Ölpreise, doch sobald die iranische Nuklearbedrohung beseitigt ist, werden die Preise schnell wieder fallen. Die Kosten für die Sicherheit der USA und der Welt sind gering.“ Dennoch ist der landesweite Durchschnittspreis für Benzin in den USA bereits auf etwa 3,45 US-Dollar pro Gallone gestiegen und steigt mit den Schwankungen auf den Energiemärkten weiter an.

Die Aktien- und Kryptowährungsmärkte reagierten heftig. Am Montag verloren die US-Aktienindex-Futures mehr als 2 Billionen US-Dollar an Marktkapitalisierung. Das Kryptowährungsvolumen am Wochenende sank um etwa 40 Milliarden US-Dollar, die Gesamtmarktkapitalisierung fiel auf 2,36 Billionen US-Dollar. Bitcoin erreichte am Wochenende ein Hoch von 68.000 US-Dollar, fiel aber auf etwa 66.000 US-Dollar zurück, Ethereum sank von über 2.000 US-Dollar auf 1.960 US-Dollar, während die meisten Altcoins stabil blieben. Allgemein wird angenommen, dass risikoreiche Anlagen empfindlich auf geopolitische Ereignisse reagieren, was die Entwicklungen dieser Woche bestätigt.

Die Inflationsdaten verstärken die Marktbeobachtungen weiter. Der Verbraucherpreisindex (VPI) für Februar wird am Mittwoch veröffentlicht, wobei Analysten erwarten, dass die steigenden Kraftstoffpreise die Inflation weiter antreiben. Der bevorzugte Indikator der Federal Reserve, der persönliche Konsumausgaben-Index (PCE), erscheint am Freitag und dürfte um 0,4 % gegenüber dem Vormonat steigen – das zweite Monat in Folge. Daten der Chicago Mercantile Exchange (CME) zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 95,5 %, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 18. März die Zinsen unverändert lässt. Die anhaltend hohen Energiekosten könnten die zukünftigen Entscheidungen zur Zinspolitik erschweren.

Marktbeobachter weisen darauf hin, dass der Anstieg der Ölpreise, die Turbulenzen an den Aktienmärkten und der Rückgang bei Bitcoin die zunehmenden Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf die globalen Finanzmärkte deutlich machen. Investoren sollten die Entwicklung der Energiepreise und die Geldpolitik genau verfolgen.

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