Stablecoins treten als Finanzinfrastruktur auf, aber Banken bleiben vorsichtig: S&P-Bericht

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Stablecoins entwickeln sich laut einer neuen Studie von S&P Global Market Intelligence rasch über ihre ursprüngliche Rolle im Krypto-Handel hinaus und werden zu einer zentralen Schicht der Finanzinfrastruktur.

Der Bericht betont eine zunehmende Verlagerung hin zu institutsbezogenen Anwendungsfällen, insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen, Treasury-Operations und in den Kapitalmärkten, während klassische Banken weiterhin einen vorsichtigen, erkundenden Ansatz verfolgen.

Stablecoins bewegen sich über den Handel hinaus

„Stablecoins entwickeln sich von einem Krypto-Handelswerkzeug zu einer neuen Schicht der Finanzinfrastruktur“, sagte Jordan McKee, Director of Fintech Research bei S&P Global Market Intelligence.

Laut dem Bericht findet die bedeutendste Übernahme im Hintergrund statt, wo Stablecoins die Abwicklungsgeschwindigkeit, die Kapitaleffizienz und die Beweglichkeit von Liquidität verbessern, statt breit auf der Verbraucherebene eingesetzt zu werden.

Wachstum des Marktes beschleunigt sich

Der Stablecoin-Markt wächst schnell:

Der Umlauf erreichte etwa $269 Milliarden im Jahr 2025

Voraussichtlich Wachstum auf rund $434 Milliarden bis 2028

Erwähnungen in Earnings-Calls stiegen auf 107 im Jahr 2025, von nur fünf im Jahr 2024

Erwähnungen von Stablecoins in Earnings-Calls stiegen in den Bereichen Banking, Fintech und Payments. Quelle: S&P Global Market Intelligence.

Dieser starke Anstieg spiegelt das wachsende Interesse von Banken, Fintech-Unternehmen und Zahlungsanbietern wider, die die Rolle von Stablecoins in modernen Finanzsystemen untersuchen.

Abbildung 2: Stablecoins im Umlauf, prognostiziert, bis 2028 $400B zu übertreffen

Institutionelle Use Cases führen die Adoption an

Die Übernahme bleibt auf Anwendungen auf Infrastruktur-Ebene konzentriert, darunter:

Grenzüberschreitende Zahlungen

Treasury- und Liquiditätsmanagement

Tokenisierte Kapitalmärkte

In diesen Bereichen helfen Stablecoins, die Abwicklungszeiten zu verkürzen und die Kapitalmobilität über globale Märkte hinweg zu verbessern.

Adoption durch Verbraucher bleibt weiterhin begrenzt

Trotz des wachsenden institutionellen Interesses ist die Adoption durch Verbraucher weiterhin niedrig, insbesondere in entwickelten Märkten.

Nur 12% der US-Verbraucher geben an, dass sie Stablecoins kennen; Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Betrug und fehlender klarer Anwendungsfälle wirken als zentrale Hürden.

Banken setzen auf „Abwarten und Beobachten“

Der Bericht zeigt außerdem eine erhebliche Lücke zwischen dem Ausbau der Infrastruktur und der institutionellen Bereitschaft.

Unter 100 vor allem kleineren US-Finanzinstituten, die befragt wurden:

Nur 7% entwickeln interne Stablecoin-Frameworks

Keines pilotiert aktiv Stablecoin-Initiativen

Das deutet darauf hin, dass die Technologie zwar sich schnell weiterentwickelt, viele Banken jedoch noch prüfen, wie und wann sie sich einbringen.

Regulierung und Wettbewerb werden die Zukunft prägen

Seit Beginn von 2025 wurden mindestens 19 Anwendungen für Bank-Lizenzrahmen im Zusammenhang mit digitalen Asset-Diensten bei der Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eingereicht.

Während der Markt reifer wird, geht S&P Global Market Intelligence davon aus, dass die Adoption weniger durch die Nutzung durch Verbraucher getrieben wird und mehr durch:

Institutionelle Integration

Regulatorische Rahmenwerke

Wettbewerb bei Emission, Liquidität und Vertrieb

Der Bericht schließt damit, dass Stablecoins in eine Phase des kritischen Ausbaus der Infrastruktur eintreten, die ihre Rolle im globalen Finanzsystem in den kommenden Jahren wahrscheinlich prägen wird.

Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht als Stablecoins Emerge as Financial Infrastructure, but Banks Remain Cautious: S&P Report on Crypto Breaking News – Ihr vertrauenswürdiger Quell für Krypto-News, Bitcoin-News und Blockchain-Updates.

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