Gate News-Report, 22. April — OpenAI hat nach Angaben von On-Chain-Pre-IPO-Instrumenten, die auf Jupiter mit SPV-Exposure gehandelt werden, eine implizite $1 Billionen-Pre-IPO-Bewertung erreicht. Die Bewertung ist seit Oktober 2025 um 163% gestiegen, als die Spekulation über ein mögliches $1 Billionen-plus-IPO erstmals aufkam.
SpaceX soll auf eine Bewertung von mehr als $1,7 Billionen abzielen, während Anthropic dem gleichen $1 Billionen-Meilenstein entgegenkommt. Diese drei Unternehmen sind jetzt in einem Rennen mit hohem Einsatz, um die nächste große öffentliche Notierung zu werden.
Der Weg von OpenAI zu dieser Bewertung spiegelt die steigenden Kosten für generative KI wider. Ein einzelner ChatGPT-Austausch kann $0,01 bis $0,10 kosten, während die Generierung hochauflösender Bilder zwischen $0,10 und $0,20 liegt. Bei Milliarden täglicher Anfragen im Jahr 2026 sind die Rechenanforderungen enorm. GPUs – die primär von Nvidia geliefert werden – kosten jeweils zehntausende Dollar, und der Cloud-Zugang kostet mehrere Dollar pro Stunde und Chip. Branchenschätzungen zufolge könnte die Infrastrukturinvestition bis zum Ende des Jahrzehnts auf hunderte Milliarden Dollar steigen.
OpenAI hatte ursprünglich vor, KI „zum Nutzen der Menschheit“ zu bauen und zu verhindern, dass einige wenige Firmen das Feld kontrollieren. Doch die steigenden Kosten zwangen zu einer Wende. Im Jahr 2019 übernahm das Unternehmen eine hybride Struktur, die Foundation-Kontrolle mit Fähigkeiten zur Kapitalbeschaffung kombiniert. Der Start von ChatGPT Ende 2022 beschleunigte diese Transformation und erreichte in zwei Monaten 100 Millionen Nutzer sowie bis Anfang 2026 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Die Einnahmen zogen nach: von etwa $200 Millionen im Jahr 2022 auf über $10 Milliarden in 2025 – ein Anstieg um das 60-Fache.
Die Abo-Stufen von OpenAI reichen mittlerweile von $20 bis $200 monatlich für Verbraucher, während Enterprise-Pläne $25 bis $60 pro Nutzer und Monat kosten. Ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern kann daher mehrere Millionen Dollar an jährlichen Einnahmen generieren. Währenddessen erlebte Anthropic eine Preiskontroverse, als Claude Code offenbar von seiner $20-pro-Monat-Pro-Stufe verschwand, wodurch es so wirkte, als wäre stattdessen ein $100-pro-Monat-Abo erforderlich. Später stellte Anthropic klar, dass die Änderung auf der Preisseite nur 2% der neuen Registrierungen betraf und bestehende Nutzer keine Änderungen sahen. Inmitten der Verwirrung nutzten Sam Altman und Mitarbeiter von OpenAI den Moment, um Codex zu bewerben, das konkurrierende Codierwerkzeug von OpenAI.
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