Kalshi gewinnt Rechtsstreit mit dem Bundesstaat New Jersey: Prognosemärkte erhalten bundesweite Bestätigung, entscheidendes Urteil im Streit um die Regulierungsbefugnis

Gate News: Die US-Vorhersagemarkt-Plattform Kalshi hat im Rechtsstreit mit dem Bundesstaat New Jersey einen entscheidenden Fortschritt erzielt. Das Berufungsgericht des Dritten Bezirks entschied mit 2 zu 1, dass Kalshi in dem Bundesstaat weiterhin Sport-bezogene Verträge anbieten kann; der zentrale Grund dafür ist, dass die betreffenden Transaktionen in den Zuständigkeitsbereich der Bundesaufsicht fallen und damit in die ausschließliche Gerichtsbarkeit der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gehören.

Im Mittelpunkt dieser Entscheidung stand die Frage, ob Vorhersagemarkt-Kontrakte als Glücksspiel zu bewerten sind. New Jersey machte geltend, dass seine Glücksspielvorschriften auf alle sportbezogenen Transaktionen anwendbar seien, doch die Mehrheit der Richter vertrat die Auffassung, dass die von Kalshi angebotenen Produkte unter die Definition „Swap“ fallen und damit in den Geltungsbereich des Bundes-Commodity-Rechts fallen – nicht in den Bereich klassischer Glücksspielaktivitäten.

Das Gericht stellte außerdem fest, dass solche Verträge mit wirtschaftlichen Ergebnissen verbunden sind und die vom Bundesrecht für Finanzderivate festgelegten Kriterien erfüllen. Selbst die Richter, die eine abweichende Meinung vertraten, erkannten an, dass diese Vorhersagemarkt-Kontrakte Swap-Charakteristika aufweisen. Vor diesem Hintergrund würde ein landesweites behördliches Eingreifen mit dem bestehenden bundesstaatlichen Regulierungssystem kollidieren.

Auf prozessualer Ebene hielt das Gericht die einstweilige Verfügung gegen New Jersey aufrecht, stellte fest, dass Kalshi die Wahrscheinlichkeit des Obsiegens nachgewiesen hat und potenziell mit irreversiblen Schäden konfrontiert ist. Das bedeutet: Bis zur endgültigen Entscheidung im Verfahren können die staatlichen Aufsichtsbehörden ihre Tätigkeit vorerst nicht auf Grundlage des Glücksspielrechts einschränken, um den Betrieb von Kalshi zu begrenzen.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Fall als die in den USA erste richtungsweisende Sache gilt, in der ein Bundesberufungsgericht die Rechtmäßigkeit von Vorhersagemärkten direkt behandelt. Da Vorhersagemärkte zunehmend in politischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Ereignissen eingesetzt werden, werden ihre regulatorischen Grenzen einer strengeren Prüfung unterzogen. Zuvor hatte Kalshi auch aufgrund von Klageandrohungen unter Druck gestanden, weil es um Kontrakte im Zusammenhang mit internationalen Konflikten ging.

Die Entscheidung macht damit die Spannung zwischen bundesstaatlicher und staatlicher Regulierungszuständigkeit in den USA deutlich und sendet zugleich ein vorläufig positives Signal für die Branche der Vorhersagemärkte. Wie die entsprechenden Regulierungsrahmen künftig vereinheitlicht werden, wird auch in Zukunft ein zentraler Fokus der Marktbeobachter bleiben.

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