Am 27. April veröffentlichte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) einen Bericht, der zeigt, dass die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2025 $864 $2.887 Milliarden erreichten und damit einen Anstieg von 2,9% gegenüber dem Niveau von 2024 darstellten. Europäische Militärausgaben stiegen im selben Zeitraum um 14% auf $559 Milliarden, wie der Bericht angibt. Dies markiert das 11. Jahr in Folge mit Wachstum bei den weltweiten Militärausgaben.
Die Zahlen für 2025 stellen einen bedeutenden Meilenstein für die globalen Verteidigungsbudgets dar. Laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut entfallen auf die weltweiten Militärausgaben nun 2,5% des globalen Bruttoinlandsprodukts und erreichen damit den höchsten Anteil seit 2009. Die durchgängig steigenden Werte von Jahr zu Jahr spiegeln anhaltende geopolitische Spannungen und Bemühungen zur Modernisierung der Verteidigung weltweit wider.
Europa verzeichnete im Jahr 2025 besonders starke Anstiege bei den Verteidigungsausgaben. Die 29 NATO-Mitgliedstaaten in Europa gaben insgesamt $864 Milliarden für Militärausgaben aus. Unter diesen Ländern wiesen 22 Staaten mindestens 2,0% ihres Bruttoinlandsprodukts für Militärausgaben aus, was eine weitreichende Verpflichtung zur Verteidigungsinvestition innerhalb des Bündnisses zeigt.
Die Milliarden an gesamten europäischen Militärausgaben umfassen sowohl NATO-Mitglieder als auch nicht zur NATO gehörende europäische Länder und spiegeln damit eine breitere regionale Sicherheitsausrichtung wider, vor dem Hintergrund sich verändernder internationaler Rahmenbedingungen.