Gate-News-Mitteilung, 28. April — Laut dem Reuters-Kolumnisten Mike Dolan halten die globalen Märkte ihre Rally trotz eskalierender geopolitischer Konflikte fort, nicht weil Anleger das Risiko ignorieren, sondern weil die Märkte die traditionelle Globalisierungslogik zugunsten eines neuen „security-driven growth“-Preisrahmens aufgeben.
Das Kapital konzentriert sich auf Sektoren mit „Attributen nationaler Sicherheit“, darunter Halbleiter, KI-Infrastruktur, Energie, Verteidigung und Cybersicherheit. Dolan beschreibt das aktuelle Umfeld als „Permacrisis“ (permanent crisis), und zwar als Wandel von einer Globalisierung nach Regeln hin zu einer Ära langanhaltender Unordnung und geopolitischen Wettbewerbs. Rechenleistung, autonome Systeme, Energie und Cybersicherheit gelten heute als „strategische Vermögenswerte“, die Prämienbewertungen am Markt erzielen.
Die aktuelle Aktienrally zeigt klare strukturelle Merkmale, insbesondere indem sie erhebliches „Risk-off“-Kapital in KI-nahe und Hard-Tech-Unternehmen zieht. Die Märkte setzen effektiv darauf, dass der künftige globale Wettbewerb auf Sicherheit, Kontrolle der Lieferketten und technologische Souveränität statt auf Effizienz hinauslaufen wird. Obwohl der Volatilitätsindex VIX weiterhin nahe an historischen Durchschnitten liegt, warnen Analysten, dass geringe Volatilität nicht gleichbedeutend mit geringem Risiko ist. Die Umstrukturierung globaler Lieferketten, erhöhte Verteidigungsausgaben und der Wettbewerb um kritische Ressourcen treiben weiterhin langfristige Inflationsdruckkräfte. Die Analyse warnt, dass eine übermäßige Kapitalkonzentration in wenigen „strategischen Sektoren“ zu drastischen, von Bewertungen getriebenen Korrekturen führen könnte, die möglicherweise sogar die geopolitischen Schocks selbst übertreffen.
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