Am 6. März berichtete die US-Justiz, dass kürzlich eine grenzüberschreitende Operation in der Karibik durchgeführt wurde, bei der ein US-Regierungsauftragnehmer wegen des Verdachts des Diebstahls von Kryptowerten im Wert von über 46 Millionen US-Dollar festgenommen wurde. Kash Patel, Direktor des FBI, bestätigte auf sozialen Medien, dass der Verdächtige John Dajita erfolgreich auf Saint Martin festgenommen wurde. Die Aktion wurde gemeinsam vom FBI und französischen Strafverfolgungsbehörden durchgeführt.
Laut offiziellen Angaben fand die Festnahme in der Region Saint Martin in der Karibik statt. Beteiligt waren die US-Bundespolizei FBI sowie die Elite-Einheit Groupe d’intervention de la Gendarmerie nationale der französischen Nationalgarde. Nach einer koordinierten Operation vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Verdächtigen festnehmen.
Die Ermittlungen ergaben, dass John Dajita beschuldigt wird, im Rahmen seiner Tätigkeit beim United States Marshals Service Kryptowährungsvermögen im Wert von mehr als 46 Millionen US-Dollar gestohlen zu haben. Diese Behörde ist für die Verwaltung und Sicherung von beschlagnahmten Vermögenswerten im US-Bundesstaat verantwortlich, darunter auch große Mengen digitaler Währungen, die in strafrechtlichen Verfahren eingezogen wurden. Solche Kryptowährungen werden üblicherweise in von der Regierung kontrollierten Wallet-Adressen gespeichert und anschließend durch Auktionen oder gerichtliche Verfahren verwertet.
Derzeit haben die Strafverfolgungsbehörden keine Details zum genauen Ablauf des Diebstahls veröffentlicht, etwa wann die Gelder transferiert wurden, welche technischen Mittel verwendet wurden oder welche Wallet-Adressen betroffen sind. Ebenso wurde nicht bestätigt, ob die gestohlenen Kryptowährungen bereits wieder sichergestellt wurden.
Kash Patel betonte in einer Erklärung, dass diese Operation die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung unterstreicht. Er dankte insbesondere der internationalen Kooperationsabteilung der französischen Nationalgarde sowie den taktischen Unterstützungseinheiten der französischen Truppen in Guadeloupe. Er versicherte, dass die US-Behörden weiterhin weltweit mit Partnern zusammenarbeiten werden, um grenzüberschreitende Finanzkriminalität zu bekämpfen.
„Das FBI arbeitet rund um die Uhr mit internationalen Partnern zusammen, um Betrüger zu verfolgen und festzunehmen, die versuchen, US-Steuerzahler zu betrügen – egal, wo sie sich verstecken“, so Kash Patel.
Es wird berichtet, dass John Dajita derzeit auf Saint Martin in Gewahrsam ist. Die Behörden bereiten die weiteren rechtlichen Schritte vor, wobei eine Auslieferung und mehrere strafrechtliche Anklagen möglich sind. Dieser Fall hat erneut die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit von staatlich verwalteten digitalen Vermögenswerten und die Regulierung von Kryptowährungen gelenkt.
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