Gate News Nachricht, 27. April — DeepSeek hat die Veröffentlichung seines V4-Modells verschoben, um seine Software-Stack für Huawei-Ascend-Chips zu optimieren, was Beijings breitere Initiative widerspiegelt, eine inländische KI-Lieferkette aufzubauen, da der Zugang zu fortschrittlichen ausländischen Halbleitern zunehmend eingeschränkt wird.
Das DeepSeek-Modell V4-Pro erreicht Leistungsbenchmarks, die von OpenAI und Anthropic bei großen Tests gesetzt wurden, und bietet gleichzeitig deutlich niedrigere API-Kosten von 1,74 $ pro Million Input-Tokens im Vergleich zu westlichen Wettbewerbern. Das Unternehmen berichtete, dass V4-Pro 27 % höhere Recheneffizienz als sein Vorgänger V3.2 erzielt und dabei in einem Kontext mit 1 Million Tokens wesentlich weniger Rechenleistung verwendet. DeepSeek hatte zuvor Kosteneffizienz mit seinem R1-Modell gezeigt, das laut Angaben des Unternehmens weniger als $6 million für die Entwicklung erforderte.
Die Marktreaktion spiegelte die Verlagerung hin zur Einführung inländischer Chips wider. Die Aktien chinesischer KI-Unternehmen MiniMax und Zhipu (Knowledge Atlas Technology) fielen jeweils um etwa 8 %, während Chiphersteller profitierten: SMIC, Chinas größter Auftragschiphersteller, stieg um 9 % und Hua Hong Semiconductor kletterte um 15 %.
Allerdings deutet der technische Bericht von DeepSeek darauf hin, dass das Unternehmen weiterhin teilweise von Nvidia-Chips abhängig ist. Chinesische Halbleiter übernehmen derzeit die Modellsimulation, aber nur Teile des V4-Trainings scheinen für inländische Hardware angepasst zu sein; der Bericht klärt nicht, ob Nvidia-Chips den Großteil der Trainingsphase des Modells durchgeführt haben.
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