Das US-Außenministerium hat am 24. April ein Kabel an diplomatische und konsularische Vertretungen weltweit herausgegeben und ausländische Regierungen vor chinesischen Bemühungen gewarnt, amerikanische KI-Systeme durch Destillation zu kopieren, wie Reuters berichtet. Das Kabel nannte konkret DeepSeek, ein chinesisches KI-Startup, zusammen mit den chinesischen KI-Firmen Moonshot AI und MiniMax, im Rahmen einer Outreach-Initiative, um Risiken im Zusammenhang mit Modellen hervorzuheben, die von proprietären US-Systemen abgeleitet sind.
Warnung des Außenministeriums zur Destillation
Laut dem Kabel kann eine nicht autorisierte Destillation es ausländischen Unternehmen ermöglichen, kostengünstigere Modelle zu entwickeln, die einige Leistungs-Benchmarks erfüllen, während gleichzeitig Sicherheitskontrollen entfernt werden. Die Outreach-Aktion sollte darauf vorbereiten, auf mögliche anschließende Maßnahmen der US-Regierung zu reagieren.
Die Chinesische Botschaft in Washington reagierte auf die Vorwürfe, indem sie sie als unbegründet bezeichnete und erklärte, dass Peking Rechte am geistigen Eigentum schützt.
Nutzungsbedingungen vs. Urheberrechtsrahmen
Der Streit dreht sich um Vertragsbedingungen statt um Urheberrechtsrecht. OpenAIs Nutzungsbedingungen legen fest, dass Nutzer den generierten Output besitzen, was einen stärkeren rechtlichen Anspruch gegen eine nicht autorisierte Extraktion aufgrund von Verstößen gegen Nutzungsbedingungen schafft als aufgrund von Urheberrechtsgründen. Anthropic, das US-KI-Unternehmen hinter dem Claude-Chatbot, beschuldigte DeepSeek, Moonshot AI und MiniMax, Millionen von Claude-Antworten mithilfe von ungefähr 24.000 betrügerischen Konten als Teil einer Destillationsbemühung extrahiert zu haben.
Bedenken zur nationalen Sicherheit
Ein Bericht eines US-House Select Committee on the Chinese Communist Party bezeichnete DeepSeek als ein chinesisches Spionageinstrument und brachte Bedenken hinsichtlich Zensurrisiken im Zusammenhang mit der Einhaltung chinesischer Gesetze zum Ausdruck. Derselbe Bericht stellte fest, dass DeepSeek Nvidia H100-Chips verwendet, fortschrittliche KI-Prozessoren, deren Verkauf an chinesische Käufer durch US-Exportkontrollen untersagt ist. Das Select Committee deutete an, dass der US-KI-Vorsprung möglicherweise etwa drei Monate beträgt, und forderte weitreichendere Exportkontrollen, Anreize und Whistleblower-Schutzmaßnahmen, was nahelegt, dass der Streit breitere staatliche Maßnahmen nach sich ziehen könnte.
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