Südkoreas MSIT führt ein Monitoring der ICT-Lieferkette ein, während ein Konflikt im Nahen Osten die Logistik stört

GateNews

Gate News-Nachricht, 16. April — Das Ministerium für Wissenschaft und IKT der Republik Korea (MSIT) berief am 16. April eine Notfallsitzung ein, um die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf die IKT-Branche zu erörtern und Antwortstrategien auszuarbeiten. An der Sitzung nahmen ungefähr 15 Teilnehmer aus den einschlägigen Regierungsbehörden teil, darunter die Nationale IT-Industrie-Förderagentur (NIPA) und der Korea IT Industry Promotion Association.

Die Sitzung befasste sich mit sich verschärfenden Lieferkettenrisiken, die sich aus eingeschränktem Transit durch die Straße von Hormus, gestörter maritimer Logistik, steigenden internationalen Ölpreisen sowie instabilen Lieferungen von Rohöl und Naphtha ergeben. Die Teilnehmer hoben hervor, dass die Auswirkungen des Konflikts über Verzögerungen in der Logistik hinausgehen und strukturelle Belastungen über die Fertigungsprozesse hinweg verursachen. Zu den zentralen Herausforderungen zählen Produktionsverzögerungen und geringere Ausbeuten in den Bereichen IoT und Fertigung aufgrund unterbrochener naphthabasierten Materialien und kritischer Komponenten, gepaart mit steigenden Kosten für Rohstoffe, Frachtgebühren und Wechselkurse, die die Unternehmensrentabilität beeinträchtigen. Darüber hinaus verschärfen sich die Managementbelastungen für kleine und mittlere Unternehmen (SMEs) sowie die Ausweitung von Kreditrisiken durch sich verschlechternde Finanzbedingungen, einschließlich hoher Zinssätze und wachsender Unsicherheit bei Bestellungen.

Als Reaktion kündigte MSIT Pläne an, ein „ICT Supply Chain Virtual Situation Room“ einzurichten, um die Unternehmensbedingungen kontinuierlich zu überwachen und einzelne Unternehmensumfragen auszubauen, sodass präzise, vor-Ort-basierte Unterstützungssysteme ermöglicht werden. Das Ministerium wird außerdem die nicht-kontaktbasierte Exportberatung über ein globales IKT-Portal stärken, um sicherzustellen, dass die Exportaktivitäten während der Krise ununterbrochen weiterlaufen.

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