Gate News Nachricht: Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat in letzter Zeit eine wichtige Regeländerung genehmigt, die es Broker-Händlern erlaubt, in Wertpapierleihe-Geschäften eine Kombination aus Bestandteilen der S&P 500- und Russell 1000-Indizes als neue Kategorie von Sicherheiten zu verwenden. Diese Änderung durchbricht die langjährige Beschränkung, die bisher nur Barmittel, US-Staatsanleihen oder Bankbürgschaften zuließ, und bietet institutionellen Geldern mehr Flexibilität bei der Verwendung.
Der Kern der neuen Regel liegt in der Einführung von „geeigneten Aktien-Sicherheiten“, die eine diversifizierte Zusammenstellung von Aktien großer börsennotierter Unternehmen sowie nicht-gehebelte ETFs umfassen, die die jeweiligen Indizes nachbilden. Das bedeutet: Im Wertpapierleihe-Markt können Broker-Händler hochliquide Aktienbestände als Sicherheit nutzen, um so die Kapitaleffizienz zu optimieren und die Abhängigkeit von traditionellen, niedrig verzinslichen Sicherheiten zu verringern.
Auf der operativen Ebene richtet sich die Regel vor allem an große institutionelle Anleger. Berechtigte Teilnehmer müssen strenge Schwellenwerte erfüllen, zum Beispiel qualifizierte institutionelle Käufer im Sinne von Rule 144A, oder Inhaber von mindestens 100 Millionen US-Dollar an Wertpapieren, oder eine Teilnahme über eine Agenturbank mit gleichwertiger Größenordnung. Darüber hinaus verlangt die Aufsicht, dass Broker-Händler je nach Währung einen Überbesicherungsgrad von 1% bis 5% festlegen und eine tägliche Mark-to-Market-Bewertung durchführen, um Risiken durch Marktvolatilität zu kontrollieren.
Die SEC wählte Bestandteile der S&P 500- und Russell 1000-Indizes als zugrunde liegende Vermögenswerte, hauptsächlich weil diese ausreichend liquide, relativ geringe Volatilität aufweisen und Vorteile bei der Markttiefe bieten. Dieses Design hilft dabei, die Finanzierungseffizienz zu steigern und gleichzeitig systemische Risiken beherrschbar zu halten. Die Aufsichtsbehörde veröffentlichte außerdem begleitende Leitfäden an die SIFMA und die ISLA, um sicherzustellen, dass Marktteilnehmer bei der Umsetzung einheitliche Standards anwenden.
Aus Sicht der Marktstruktur gilt diese Politik als entscheidende Maßnahme zur Verbesserung der Liquidität im Wertpapierleihemarkt. Mit der Ausweitung des Sicherheitenrahmens verbessern sich die operativen Spielräume von Institutionen bei Leerverkäufen, Absicherungen und dem Liquiditätsmanagement deutlich, was auch indirekt die Logik der Preisbildung für risikobehaftete Vermögenswerte beeinflussen kann.
In den kommenden Monaten wird beobachtet werden, ob Institutionen diesen Rahmen in großem Umfang übernehmen. Wenn die Akzeptanz steigt, könnte dies die Effizienz der Kapitalumschläge im US-Kapitalmarkt weiter stärken und zu externen Effekten auf das Liquiditätsumfeld risikobehafteter Vermögenswerte führen, einschließlich Bitcoin.
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