Das Pi-Netzwerk hat nach einer kurzen Pause seinen lang laufenden Migrationsprozess erneut gestartet. In der neuesten Aktualisierung wurden etwa 30 Millionen Pi-Coins von einer Zwischenadresse auf nutzerverknüpfte Wallets übertragen. Die Übertragung geschah nur wenige Stunden, nachdem die Aktivität wieder aufgenommen wurde, nach einer einwöchigen Pause
Das Update deutet darauf hin, dass sich das Netzwerk nun auf „sekundäre Migrationen“ konzentriert. Dabei handelt es sich um Nutzer, die bereits frühere Schritte abgeschlossen haben. Obwohl der Prozess weiterhin langsam und in Phasen abläuft, gibt die jüngste Bewegung Millionen von Nutzern Hoffnung, die darauf warten, dass ihre Guthaben vollständig migriert werden.
Nachdem das Netzwerk etwa eine Woche lang still war, ist es nun wieder aktiv. Berichten zufolge wurden 30 Millionen Pi-Coins in einem einzigen Batch übertragen. Diese Coins wurden von einer Halteadresse zu zugeordneten Nutzer-Wallets verschoben. Diese Art von Übertragung ist Teil des Migrationssystems. Zuerst liegen die Coins in einer Zwischenadresse. Dann wechseln sie nach der Verifizierung in die finalen Wallets. Die jüngste Aktivität zeigt, dass dieser Prozess Schritt für Schritt weiterläuft.
Interessanterweise umfasste eine große Transaktion mehr als 10.000 Pi-Coins. Dabei wurden auch kleinere Transfers und neue Wallet-Aktivitäten beobachtet. Dazu gehören die Erstellung kleiner Guthaben sowie Updates für einforderbare Guthaben. All diese Punkte beziehen sich auf laufende Backend-Arbeiten. Selbst wenn Nutzer keine unmittelbaren Änderungen sehen, verarbeitet das System weiterhin Daten im Hintergrund.
Das neueste Update hebt außerdem eine Verschiebung des Fokus hervor. Das Netzwerk arbeitet nun an sekundären Migrationen. Diese betreffen in der Regel Nutzer, die bereits frühere Anforderungen wie KYC und die Wallet-Einrichtung abgeschlossen haben. Das bedeutet, dass sich der Prozess schichtweise weiterbewegt. Erstmigrationen wurden bereits früher behandelt. Jetzt befasst sich das System mit den verbleibenden Guthaben und ausstehenden Konten.
Allerdings bleibt der Rollout schrittweise. Nicht jeder Nutzer erhält seine Coins zur gleichen Zeit. Das Pi-Netzwerk-Team scheint einen sorgfältigen Ansatz zu verfolgen, um Fehler zu vermeiden. Damit werden die Community-Mitglieder gebeten, geduldig zu bleiben. Die Botschaft ist einfach. Jeder bekommt an der Reihe etwas, aber nicht alles auf einmal.
Neben den Migrationsnachrichten teilten die Community-Kanäle auch wichtige Warnungen. Einige Gerüchte haben sich über neue Belohnungen und Tokensysteme verbreitet. Beispielsweise wurden Behauptungen über „Node-Token-Belohnungen“ als Spekulation zurückgewiesen. Für solche Funktionen gibt es keine offizielle Bestätigung.
Das Team hat außerdem ein weiteres Gerücht über ein „Sieben-Stufen-Chakra-Token-System“ als falsch markiert. Community-Führungskräfte warnten Nutzer, solchen Ideen nicht zu vertrauen. Sie bezeichneten sie als irreführend und nicht mit dem echten Projekt verbunden. Diese Warnungen zeigen eine wachsende Besorgnis über Falschinformationen. Mit dem zunehmenden Interesse am Pi-Netzwerk wachsen auch gefälschte Behauptungen und Betrugsmaschen.
Der neueste Transfer ist ein positives Zeichen für das Pi-Netzwerk. Er zeigt, dass die Entwicklung weiterhin voranschreitet, auch wenn langsam. Zugleich weist er auf die lange Natur des Migrationsprozesses hin. Millionen Nutzer warten weiterhin auf den vollständigen Zugriff auf ihre Coins.
Mit Blick nach vorn erwartet das System weitere Transfers, während es Konten weiter verarbeitet. Aber die Geschwindigkeit wird wahrscheinlich weiterhin kontrolliert und konstant bleiben. Für jetzt ist der beste Ansatz für Nutzer einfach. Bleibt geduldig, folgt den offiziellen Updates und vermeidet nicht verifizierte Behauptungen. Während das Netzwerk wächst, bringt jeder kleine Schritt es näher an ein vollständig aktives Ökosystem.
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