ARK Invest veröffentlicht Bitcoin-Quantenrisiko-Fünf-Phasen-Diagramm, Q-Tag-Bedrohung erfordert keine Panik

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Am 12. März veröffentlichten ARK Invest und Unchained gemeinsam ein Whitepaper, das darauf hinweist, dass die Bedrohung durch Quantencomputing für Bitcoin nicht in Form eines plötzlichen „Q-Tages“ auftreten wird, sondern sich schrittweise durch technologische Fortschritte zeigt. Die beiden Unternehmen schlagen einen Fünf-Phasen-Rahmen vor, der den Zeitplan beschreibt, wie Quantencomputing von ersten kommerziellen Anwendungen bis hin zur endgültigen Beeinflussung von Bitcoin im Bereich der Kryptographie voranschreitet.

Der Bericht zeigt, dass sich das Quantensystem derzeit in Phase 0 befindet, also existieren Quantencomputer zwar, haben aber noch keinen kommerziellen Nutzen. Sie operieren im sogenannten „NISQ-Zeitalter“, das weit unter der Rechenleistung liegt, die erforderlich ist, um die elliptische Kurvenkryptographie (ECC) von Bitcoin zu knacken. In Phase 1 erzeugen Quanten Technologien in bestimmten Bereichen wie Chemie und Materialwissenschaften Wert, während Phase 2 möglicherweise schwache Verschlüsselungssysteme brechen kann. Erst in Phase 3 stellt Quantencomputing eine tatsächliche Bedrohung für Bitcoin dar, doch derzeit können neue Systeme mit quantensicheren Adressen das Risiko verringern.

Das Whitepaper betont, dass Phase 4 eine kritische Schwelle ist: Wenn Quantencomputer in diesem Stadium private Schlüssel schneller knacken können und das Bitcoin-Protokoll keinen Schutzmechanismus implementiert hat, würde dies eine existenzielle Bedrohung für das Netzwerk darstellen. Der Bericht weist darauf hin, dass es bereits quantensichere Bitcoin-Adressen gibt, die Investoren und Entwicklern Anreize bieten, diese frühzeitig einzusetzen, um die Netzwerksicherheit zu gewährleisten. Die Entwicklung der Post-Quanten-Kryptographie (PQC) hat das Tempo der Zerstörungskraft durch Quantenrechner bereits übertroffen, was der Bitcoin-Community ausreichend Zeit gibt, sich auf potenzielle Bedrohungen vorzubereiten.

Darüber hinaus stellt das Whitepaper drei Szenarien für die Entwicklung des Quantencomputings vor: Das pessimistische Szenario sieht plötzliche technologische Durchbrüche vor, das ausgewogene Szenario eine Erreichung von Phase 3 innerhalb von 10 bis 20 Jahren, während das optimistische Szenario von Hindernissen bei der Entwicklung des Quantencomputings ausgeht. Unabhängig vom Szenario hat das Bitcoin-Netzwerk die Möglichkeit, mit bestehenden quantensicheren Lösungen aufzurüsten, um die Vermögenswerte zu schützen.

Insgesamt sind ARK Invest und Unchained der Ansicht, dass Bitcoin derzeit nicht von der Bedrohung durch Quantencomputing betroffen ist, Entwickler und Community jedoch kontinuierlich forschen und Strategien entwickeln sollten, um auf die mögliche zukünftige Quantenrechenleistung vorbereitet zu sein. Die Darstellung der fünf Phasen bietet Investoren eine klare Perspektive, um die Risiken des Quantencomputings für Bitcoin sowie die langfristige Sicherheit zu verstehen.

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