
Elon Musk hat wegen einer Klage, die von Nichtregierungsstiftern wegen angeblichen Verrats an den gemeinnützigen Gründungszusagen gegen OpenAI angestrengt wurde, am 27. April in einem kalifornischen Gericht mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Die Vorsitzende Richterin ist Yvonne Gonzalez Rogers. Laut Gerichtsunterlagen ist Satya Nadella, CEO von Microsoft, als Zeuge für die Aussage während des Verfahrens benannt und soll bis Mitte Mai eine endgültige Entscheidung treffen.
Laut Gerichtsunterlagen wirft Musk OpenAI vor, den nichtkommerziellen Zweck, der bei der Gründung zugesagt worden sei, verraten zu haben. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass OpenAI im Jahr 2015 von Sam Altman überredet wurde, als Mitgründer an der Gründung teilzunehmen, mit der Ausrichtung auf ein gemeinnütziges Forschungslabor, dessen Technologie „der ganzen Welt gehören würde“. Musk stieg nach der Investition von mehreren Millionen Dollar bei OpenAI aus, woraufhin OpenAI anschließend mit dem Finanzierungsbedarf für den Bau von Rechenzentren ein kommerzielles Tochterunternehmen gründete. Microsoft hat OpenAI mit Milliardenbeträgen finanziert, und OpenAI verfolgt derzeit ein hybrides Governance-Modell, bei dem der gemeinnützige Fonds den gewinnorientierten Bereich kontrolliert.
Laut der Gegenposition, die OpenAI in den Gerichtsunterlagen vorgebracht hat, sei die Trennung von Musk nicht ein Problem der Stellung als gemeinnützige Organisation, sondern davon getrieben, dass Musk nach absoluter Kontrolle über das Unternehmen strebe. OpenAI veröffentlichte auf dem offiziellen X-Account: „Das Wesen dieser Klage war schon immer, dass Elon Musk sich mehr Macht und Geld aneignen will, um seine eigenen Begierden zu befriedigen. Seine Klage ist nichts weiter als eine belästigende Aktion, die aus Eitelkeit, Neid und dem Wunsch heraus gestartet wurde, Wettbewerber auszubremsen.“
In den Gerichtsunterlagen wies OpenAI außerdem darauf hin, dass Musk wenige Tage nachdem er 2023 in den Wettbewerb um künstliche Intelligenz eingestiegen sei, öffentlich dazu aufgerufen habe, die Entwicklung von hochrangiger KI für sechs Monate auszusetzen.
Laut Gerichtsunterlagen umfassen Musks Rechtsschutzanträge: die Anordnung, dass OpenAI wieder als reine gemeinnützige Organisation geführt werden soll, sowie die Absetzung von Altman und dem Mitgründer Greg Brockman. Musk hatte zuvor Schadensersatzforderungen in Höhe von bis zu 134 Milliarden US-Dollar erhoben, zog diese Ansprüche auf persönliche Einnahmen jedoch später zurück und verpflichtete sich, jeden Schadensersatzbetrag an die OpenAI-Gemeinnützigkeitsorganisation zu spenden. Laut den Gerichtsunterlagen behält die Richterin Gonzalez Rogers das Recht vor, über alle möglichen Schadensersatzregelungen nach eigenem Ermessen zu entscheiden, ohne dass das Ergebnis von den Geschworenen in dieser Phase beeinflusst werden muss.
Laut Gerichtsunterlagen wirft Musk OpenAI vor, den nichtkommerziellen Zweck zu verraten, den OpenAI bei seiner Gründung im Jahr 2015 zugesagt habe. Die Verhandlung beginnt am 27. April 2026 (Montag) in Kalifornien mit der Auswahl der Geschworenen. Die Vorsitzende Richterin Gonzalez Rogers wird auf der Grundlage der Ergebnisse einer Konsultation mit den Geschworenen eine endgültige Entscheidung treffen, und zwar bis Mitte Mai.
Laut Gerichtsunterlagen verlangt Musk, dass das Gericht OpenAI anordnet, wieder als reine gemeinnützige Organisation zu agieren, und CEO Altman sowie den Präsidenten Brockman absetzt. Musk hatte zuvor Schadensersatz in Höhe von 134 Milliarden US-Dollar gefordert, zog danach seine Ansprüche auf persönliche Einnahmen zurück und verpflichtete sich, jeden Schadensersatzbetrag an die OpenAI-Gemeinnützigkeitsorganisation zu spenden.
Laut Gerichtsunterlagen wird der CEO von Microsoft, Satya Nadella, in der Verhandlung als Zeuge aussagen. Microsoft ist der Hauptinvestor von OpenAI, hat dort Milliardenbeträge investiert und hält unter dem aktuellen hybriden Governance-Modell von OpenAI entsprechend Beteiligungen.
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