Gate News Nachrichten, am 10. März entschied Richterin Sarah D. Morrison vom Bundesbezirksgericht Ohio, dass die historischen Aufzeichnungen keinen Hinweis darauf zeigen, dass der Kongress beabsichtigt hat, Bundesgesetze gegenüber den Sportwettenregelungen der Bundesstaaten zu priorisieren, und wies damit den Antrag des Prognosemarktplattform Kalshi auf einstweilige Verfügung ab. Zuvor hatte Kalshi das Gericht gebeten, die Durchsetzung der lokalen Glücksspielgesetze durch die Regulierungsbehörden in Ohio zu stoppen. Die Plattform betreibt Prognosemärkte, die es Nutzern ermöglichen, auf Ergebnisse bestimmter Ereignisse zu wetten, einschließlich Sportereignissen. Im vergangenen Jahr beschuldigte die Ohio Casino Control Commission Kalshi, illegales Sportwetten in dem Bundesstaat zu betreiben. Die Richterin erklärte in ihrer Entscheidung, dass keine Beweise dafür vorliegen, dass der Kongress bei der Gesetzgebung beabsichtigte, die Regulierung der Sportwetten durch die Bundesstaaten zu ersetzen. Daher kann Kalshi die Durchsetzung der staatlichen Regulierungsmaßnahmen derzeit nicht verhindern. Dieser Fall ist Teil eines Rechtsstreits zwischen Kalshi und mehreren staatlichen Regulierungsbehörden. Im Kern geht es darum, ob die Event-Kontrakte der Plattform als Finanzprodukte im Rahmen des Bundesderivategesetzes reguliert werden sollten oder ob sie unter die Sportwettenregelungen der Bundesstaaten fallen. Der Fall gilt als bedeutender Test für die Rechtmäßigkeit von Prognosemärkten, und das Urteil könnte die zukünftige Regulierung anderer Prognosemarktplattformen wie Polymarket in den USA beeinflussen.