Absurde》In Südkorea erweckte ein seit 7 Jahren verstorbener Betrüger wieder zum Leben, das Gericht verkauft Kryptowährungen, um die Opfer zu entschädigen

Südkoreanischer Betrüger, der für tot erklärt wurde, kehrte nach sieben Jahren zurück und wurde nach offiziellem Widerruf der Vermisstenmeldung wieder lebendig. Erst danach konnte er die eingefrorenen digitalen Vermögenswerte verkaufen und etwa 60.000 US-Dollar an die Betrugsopfer zurückzahlen.
(Frühere Zusammenfassung: Übertrieben » Das koreanische Finanzamt veröffentlichte eine Pressemitteilung mit dem Hinweis auf den Schlüsselbegriff, und Vermögenswerte im Wert von 6,4 Milliarden Won wurden über Nacht geräumt.)
(Hintergrund: Junge Koreaner investieren nicht mehr in Kryptowährungen, sondern kaufen massenhaft Samsung und SK Hynix! Kopieren sie den „Taiwanesischen TSMC-Glauben“?)

Inhaltsverzeichnis

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  • Das siebenjährige Fliehen und die Rückkehr des rechtlichen Gespensts
  • Drei Vorfälle innerhalb von drei Monaten
  • Der Preis des Nachbesserns

Ein Betrüger in Südkorea, der vom Gericht für tot erklärt wurde, steht sieben Jahre später lebend vor der Staatsanwaltschaft. Das ist kein Kriminalroman, sondern ein absurdes echtes Ereignis, das im Januar 2026 in Südkorea stattfand.

Das siebenjährige Fliehen und die Rückkehr des rechtlichen Gespensts

Die Geschichte beginnt im Jahr 2019: Ein südkoreanischer Mann plante einen großen Kryptowährung-Investitionsbetrug, und flüchtete im Juni desselben Jahres nach Kambodscha. Seine Angehörigen beantragten daraufhin erfolgreich die Vermisstenmeldung. Nach koreanischem Recht wurde dadurch rechtlich erklärt, dass er in Korea gestorben sei.

Sieben Jahre später, im Januar 2026, wurde dieser Mann von kambodschanischen Behörden nach Korea abgeschoben. Die Staatsanwaltschaft verhaftete ihn sofort. Doch das Problem war: Ein lebender Mensch wurde in den offiziellen Dokumenten als tot geführt. Dieses administrative Dilemma blockierte den gesamten Justizprozess.

Laut Berichten hob das Gericht erst am 27. Februar die Vermisstenmeldung auf und stellte die rechtliche Identität des Mannes wieder her. Nach Wiederherstellung seiner Identität konnten die zuvor eingefrorenen Bankkonten und Kryptowährungsbestände verwertet werden. Nach Abstimmung mit Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Opfern und Krypto-Börsen wurde die eingefrorene digitale Vermögenswerte verkauft, und etwa 60.000 US-Dollar wurden an die Betrugsopfer ausgezahlt.

Die Staatsanwaltschaft erklärte in einer Stellungnahme:

Während wir den Fall streng untersuchen, setzen wir uns als Vertreter des öffentlichen Interesses dafür ein, die Menschenrechte der Betroffenen zu schützen und durch die Rückführung tatsächlicher Schäden Streitigkeiten zu lösen.

Drei Vorfälle innerhalb von drei Monaten

Wenn der „Wiederauferstandene“ Betrüger eine absurde Komödie ist, dann ist die Serie von Fehlern der koreanischen Strafverfolgungsbehörden in letzter Zeit eine totale Katastrophe.

Letzte Woche berichtete die „Dong-A Ilbo“, dass bei der Veröffentlichung der Ergebnisse der Ermittlungen gegen 124 absichtliche Steuerhinterzieher durch das koreanische Finanzamt in einer Pressemitteilung Fotos von den beschlagnahmten Ledger-Hardware-Wallets und Notizzetteln mit den Seed-Phrasen deutlich zu sehen waren. Weniger als 24 Stunden später wurden die Kryptowährungen im Wert von insgesamt etwa 4,8 Millionen US-Dollar aus den Wallets gestohlen.

Januar 2026 — Gwangju Bezirksstaatsanwaltschaft: 320,88 Bitcoin (ca. 21 Millionen US-Dollar)

Die Gwangju Bezirksstaatsanwaltschaft stellte fest, dass 320,8 Bitcoin, die sie verwahrte, verloren gegangen waren. Diese Bitcoin stammten aus einer Familie, die im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel und Geldwäsche beschlagnahmt wurde, und sollten nach Abschluss der Strafverfahren in die Staatskasse fließen. Ein Mitarbeiter prüfte bei der Übergabe der Wallet-Assets versehentlich eine Phishing-Seite, was zum Diebstahl aller Bitcoin führte.

Februar 2026 — Seoul Gangnam Polizei: 22 Bitcoin (ca. 1,4 Millionen US-Dollar)

Nach dem Vorfall in Gwangju führte die koreanische Polizei eine landesweite Überprüfung der bei den Polizeistationen verwahrten Kryptowährungen durch. Dabei wurde festgestellt, dass die 22 Bitcoin, die im November 2021 bei der Untersuchung eines Hackerfalls bei einer Börse in Gangnam beschlagnahmt wurden, spurlos verschwunden waren. Zwei Verdächtige wurden bereits vom Gyeonggi Nord Polizeipräsidium festgenommen.

Der Preis des Nachbesserns

Angesichts der massiven Kritik ergriff die südkoreanische Regierung endlich Maßnahmen. Vizepremier und Finanzminister Koo Yun-cheol versprach eine umfassende Reform der Verwaltung digitaler Vermögenswerte. Das Kontrollgremium startete eine landesweite digitale Vermögensprüfung. Die Steuerbehörde überarbeitete das Handbuch für die Beschlagnahme, Verwahrung und Verwertung virtueller Vermögenswerte und kündigte verpflichtende Schulungen für die zuständigen Mitarbeiter an.

Ob diese Maßnahmen die grundsätzlichen Probleme lösen können? Ich bin skeptisch. Schulungen können Beamten beibringen, was Seed-Phrasen sind, aber sie ändern nichts an der Unkenntnis und Nachlässigkeit gegenüber digitalen Vermögenswerten im System. Wenn die Strafverfolgungsbehörden nicht einmal die grundlegende Regel kennen, dass private Schlüssel nicht offengelegt werden dürfen, sind Änderungen im Handbuch allein wahrscheinlich nicht ausreichend.

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