Laut Nachrichten vom 3. März zeigt die jüngste Kursentwicklung von Bitcoin, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlässt, doch viele Marktanalysten glauben nicht, dass dies bedeutet, dass der Bärenmarkt vorbei ist. Die neuesten Studien weisen darauf hin, dass der aktuelle Markt eher in eine Phase der Schockkonsolidierung eintritt, anstatt sofort einen neuen Aufwärtszyklus zu beginnen.
10x Research erklärte in seinem neuesten Bericht, dass Bitcoin seinen Rückgang vor dem Hintergrund zunehmender globaler Risikoaversion nicht beschleunigt hat, was darauf hindeutet, dass der Abwärtsdruck auf den Markt nachlässt. Derzeit liegt der Bitcoin-Preis wieder nahe dem 20-Tage-Durchschnitt von etwa 68.500 $, während die Bollinger-Bänder weiter verengen, was darauf hindeutet, dass sich die Marktvolatilitätsspanne bald ausweiten könnte.
Die Daten zeigen, dass Bitcoin zuvor über 70.000 US-Dollar erholt hatte, bevor es wieder auf etwa 68.400 US-Dollar zurückfiel. Technisch gesehen wurde das wichtige Unterstützungsniveau von 62.500 Dollar bereits dreimal in Folge erfolgreich gehalten, was es zu einer wichtigen Verteidigungslinie im aktuellen Zyklus macht. Unterdessen zeigen sowohl der RSI- als auch der stochastische Indikator Anzeichen eines Aufwärts, und auf technischer Ebene beginnen bullische Divergenzsignale aufzutreten, was darauf hindeutet, dass sich das Marktmomentum stabilisieren könnte.
Analysten betonen jedoch, dass diese Veränderung eher einer “taktischen Wende” als einer Trendumkehr entspricht. Der derzeitige allmähliche Rückgang der Volatilität und die Verbesserung der Kapitalflüsse deuten darauf hin, dass der Markt noch keine beschleunigte Phase des Rückgangs erreicht hat, aber die Gesamtstruktur befindet sich weiterhin in einem Bärenmarktrahmen.
Justin d’Anethan, Forschungsleiter bei Arctic Digital, wies darauf hin, dass Bitcoin in den letzten Wochen von mehreren makroökonomischen Faktoren betroffen war, darunter Handelsspannungen, geopolitische Spannungen und Änderungen der Erwartungen an Zinssenkungen. Die jüngste Marktstimmung hat sich jedoch von Panikverkäufen zu relativer Vorsicht verschoben, was meist bedeutet, dass der Preis in eine seitwärts oder phasenweise Akkumulationsspanne eintreten kann.
Veränderungen im Derivatemarkt sind ebenfalls zu einem Schlüsselfaktor geworden. Der Insider der Kryptobranche, Andri Fauzan Adziima, sagte, dass der derzeitige tiefe negative Finanzierungszins auf dem Terminmarkt und die erhebliche Konzentration von Short-Positionen den jüngsten Short Squeeze ausgelöst haben. Bitcoin erholte sich schnell von etwa 63.000 US-Dollar und einige Bären mussten ihre Positionen schließen, was den Verkaufsdruck am Markt verringerte.
Trotzdem warnen Analysten Anleger, vorsichtig zu bleiben. Derzeit hat der Markt keine nachhaltigen strukturellen Kapitalzuflüsse verzeichnet, und es fehlen klare Katalysatoren auf makroökonomischer Ebene. Der generelle Abwärtstrend, der sich von seinem Allzeithoch bis heute fortgesetzt hat, ist nicht vollständig gebrochen, und Bitcoin könnte kurzfristig in einem relativ fragilen Liquiditätsumfeld weiterhin mit mehreren Gegenwinden konfrontiert sein.
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