US- und Japan-Regulierungsbehörden diskutieren in hochrangigen strategischen Gesprächen über Krypto-Aufsicht

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Globale Regulierungsbehörden verstärken grenzüberschreitende Aufsicht, während die SEC und die japanische FSA ihre Zusammenarbeit bei Kryptoüberwachung, digitalen Vermögenswerten und Anlegerschutz vertiefen, was auf eine engere Abstimmung zwischen zwei der einflussreichsten Kapitalmärkte der Welt hinweist.

US-SEC und Japans FSA erweitern Gespräche zu Krypto- und grenzüberschreitender Aufsicht

Die internationale regulatorische Zusammenarbeit bleibt zentral für die Überwachung der globalen Kapitalmärkte. Die US-Börsenaufsicht SEC kündigte am 27. Februar an, dass sie den Frühjahrs-SEC-FSA-Finanzregulierungsdialog mit Japans Finanzaufsichtsbehörde (FSA) in Tokio abgehalten hat, mit Fokus auf grenzüberschreitende Aufsicht, Kryptoüberwachung und Initiativen zum Anlegerschutz.

SEC-Kommissar Mark T. Uyeda erklärte:

„Der Dialog zwischen der SEC und der FSA stärkt und vertieft eine unserer wichtigsten Beziehungen im Kapitalmarkt.“

„Unsere Zusammenarbeit mit Kollegen im Pazifikraum ist entscheidend zum Schutz der Anleger, und ich freue mich auf zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen unseren Behörden“, fügte der SEC-Kommissar hinzu. Vize-Minister für Internationale Angelegenheiten Miyoshi Toshiyuki beschrieb die Zusammenarbeit als Stärkung einer langjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Regulierungsbehörden und betonte die fortgesetzte Kooperation zur Förderung der Integrität der globalen Märkte und zum Schutz der Anleger.

Bis Ende Februar hat die SEC ihre Haltung von einer reinen Durchsetzungsregulierung zu einem eher richtlinienbasierten Rahmen unter einer neuen Regierung verschoben, die die USA als globales Krypto-Zentrum positionieren möchte. Die Behörde hat mehrere Durchsetzungsfälle im Zusammenhang mit unregistrierten Broker-Dealer- oder Börsenvorwürfen zurückgezogen, eine Erklärung im Januar veröffentlicht, die Wege für tokenisierte Wertpapiere innerhalb bestehender Offenlegungsregeln klärt, und im Rahmen des GENIUS-Gesetzes anerkannt, dass Zahlungsstabilecoins keine Wertpapiere sind, wodurch die primäre Aufsicht bei der Office of the Comptroller of the Currency und der Federal Reserve liegt.

Unterdessen treibt Japans FSA eine umfassende Reform voran, um digitale Vermögenswerte in sein Kernfinanzsystem zu integrieren. Die Regulierungsbehörde soll laut Berichten 105 große Kryptowährungen, darunter Bitcoin und Ethereum, vom Payment Services Act in den Financial Instruments and Exchange Act überführen und sie als Finanzprodukte behandeln, die mit Aktien und Anleihen vergleichbar sind. Die Behörden verfolgen eine Steuerreform, um die Krypto-Gewinnsteuern von bis zu 55 % auf einen einheitlichen Satz von 20 % zu senken, was sie an die Kapitalertragssteuer auf Aktien angleicht, und führen Insiderhandelsverbote ein, die von der Securities and Exchange Surveillance Commission durchgesetzt werden. Zudem prüft die FSA Regeln, die es Banken erlauben würden, Kryptowährungen für Investitionen zu halten, und Tochtergesellschaften die Betreibung lizenzierter Börsen zu ermöglichen.

„Beim Frühjahrsdialog diskutierten die Teilnehmer die jüngsten Marktentwicklungen sowie die strategischen Prioritäten beider Behörden“, ergänzte die SEC-Mitteilung und fügte hinzu:

„Sie tauschten auch Ansichten zu verschiedenen regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Fragen aus, einschließlich Entwicklungen bei Krypto und digitalen Vermögenswerten, und erkundeten Möglichkeiten für eine engere Koordination in multilateralen Foren.“

Zukünftige SEC-FSA-Dialoge sind für den Herbst in Tokio und den Frühling in Washington geplant, was die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden widerspiegelt.

FAQ 🧭

  • Warum ist der SEC-FSA-Dialog für Anleger wichtig?

Er signalisiert eine engere grenzüberschreitende Aufsicht, die die Markstabilität und Compliance-Standards beeinflussen kann.

  • Wie könnten Krypto-Diskussionen die Märkte für digitale Vermögenswerte beeinflussen?

Koordinierte Aufsicht könnte zukünftige regulatorische Rahmenbedingungen und Risikokontrollen für Krypto-Unternehmen beeinflussen.

  • Was bedeutet das für globale Kapitalflüsse?

Eine stärkere Abstimmung zwischen den USA und Japan kann die Transparenz und das Vertrauen der Anleger in den wichtigsten Märkten verbessern.

  • Wird die regulatorische Zusammenarbeit künftig zunehmen?

Beide Behörden sind zu einer fortgesetzten Zusammenarbeit verpflichtet, mit geplanten Treffen in Tokio und Washington.

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