Neue Steuerstrategie für Kryptowährungen in den USA: Blockchain-Vereinigung schlägt Steuerbefreiung für Stablecoins und Kleinsttransaktionen vor, Warren lehnt vehement ab

Laut Nachrichten vom 25. Februar hat die Blockchain Association, eine bedeutende Lobbyorganisation der Kryptoindustrie in den Vereinigten Staaten, dem Kongress einen Reformplan zur Kryptowährungssteuer vorgelegt und sich mit Mitgliedern des Repräsentantenhauses getroffen, um Einfluss auf die Ausarbeitung des Krypto-Steuergesetzes von 2026 auszuüben. Der Vorschlag konzentriert sich auf zentrale Themen wie die steuerliche Behandlung von Stablecoin, Steuerbefreiungsschwellenwerte für kleine Kryptotransaktionen und Regeln zum Verkauf digitaler Vermögenswerte.

Laut einem von der Blockchain Association veröffentlichten Richtliniendokument plädiert sie dafür, Stablecoins als Bargeld für alltägliche Zahlungsszenarien zu behandeln, wodurch die Steuerkomplexität des täglichen Konsums reduziert wird. Gleichzeitig empfiehlt die Vereinigung, eine Mindestbefreiung für “kleine” Krypto-Transaktionen einzuführen, mit der Begründung, dass die Einreichung kleiner täglicher Gewinne oder Verluste einzeln die Steuerkosten erhöht und die administrative Belastung für das US-Steueramt erhöht, mit begrenzten tatsächlichen Steuerbeiträgen.

Im Hinblick auf die Kapitalmarktregeln unterstützt die Organisation die Anwendung der Wash-Verkaufsregeln auf digitale Vermögenswerte, die es Investoren ermöglichen, Kapitalverluste geltend zu machen, selbst wenn sie dieselben Vermögenswerte nach Verlusten durch den Verkauf von Krypto-Vermögenswerten zurückkaufen. Darüber hinaus hat die Blockchain Association klargestellt, dass Mining- und Staking-Einkünfte dem Kapitalertragssteuerrahmen und nicht den regulären Einkommensteuersätzen unterliegen sollten.

Das vorherige Krypto-Steuergesetz der republikanischen Senatorin Cynthia Lummis enthielt einige kleine Ausnahmeregelungen für Transaktionen, wurde jedoch von der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren entschieden abgelehnt. Warren ist der Ansicht, dass die Zulassung steuerfreier Kryptotransaktionen unter 300 US-Dollar zu einer Reduzierung der US-Finanzeinnahmen um etwa 5,8 Milliarden US-Dollar führen könnte, und stellte die Frage, warum Krypto-Vermögenswerte steuerlich anders behandelt werden können als Gold oder Aktien.

Derzeit spielt der US-Kongress ein Spiel rund um die Regulierung der Besteuerung digitaler Vermögenswerte, Stablecoin-Compliance-Rahmenwerke und Investorenmeldepflichten. Marktteilnehmer sind der Ansicht, dass der Trend der Kryptowährungssteuerpolitik das Innovationsumfeld digitaler Vermögenswerte und die Kapitalflusstrends in den Vereinigten Staaten direkt beeinflussen wird und 2026 zu einem der Kernthemen auf der regulatorischen Agenda wird.

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