Vitalik Buterin sagte, dass zk-SNARKs private Verifikation und schnellere Skalierbarkeit der Blockchain ermöglichen.
Er skizzierte Off-Chain-Anwendungen wie Identitätsprüfungen und Algorithmusverifikation, ohne Daten offenzulegen.
Buterin plant ein datenschutzorientiertes, zensurresistentes Upgrade, das auf Ethereum aufbaut.
Ethereum-Gründer Vitalik Buterin sprach am Dienstag beim ETH ChiangMai togETHer-Event über die wachsende Bedeutung von Zero-Knowledge-Proofs (zk). Er erklärte, dass zk-Technologie Privatsphäre, Skalierbarkeit und Verifikationsvorteile für Blockchains bieten und auf breitere Internetanwendungen ausgeweitet werden könne. Buterin betonte, dass zk-SNARKs in den kommenden Jahren weiterhin an Nutzen gewinnen werden.
Laut Vitalik Buterin ermöglichen Zero-Knowledge-Proofs die Verifikation von Berechnungen, ohne die zugrunde liegenden Daten offenzulegen. Er wies darauf hin, dass dieser Ansatz die Privatsphäre verbessert und Validierungsprozesse beschleunigt.
Buterin veranschaulichte die Technologie anhand von Pässen. Moderne Pässe enthalten eingebaute Chips, und zk-Proofs können die Staatsbürgerschaft verifizieren, ohne zusätzliche persönliche Informationen preiszugeben. Er fügte hinzu, dass Skalierungsvorteile durch die Veröffentlichung gehashter Daten anstelle vollständiger Datensätze möglich sind, wodurch die Privatsphäre gewahrt bleibt und gleichzeitig der Rechenaufwand reduziert wird.
Buterin hob die Off-Chain-Anwendungen der zk-Technologie hervor. Er nannte Beispiele wie die Verifikation von Open-Source-Algorithmen. Er erklärte, dass zk-Proofs bestätigen könnten, dass die Ausgaben mit veröffentlichten Hashes übereinstimmen, was Transparenz gewährleistet, ohne den zugrunde liegenden Code offenzulegen.
Er argumentierte, dass zk über Blockchains hinaus in die Identitätsverifikation und große Rechenüberprüfungen erweitert werden könne. Diese Fähigkeit, so Buterin, ermögliche Organisationen und Internetplattformen, Sicherheit und Effizienz zu bewahren, während sensible Daten geschützt werden. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Verbreitung von zk-SNARKs in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird.
Außerdem teilte Buterin seine Pläne für ein „cypherpunk-prinzipientreues, nicht hässliches Ethereum“. Er möchte diese Vision in das bestehende System integrieren, eng verzahnt, aber interoperabel bleiben.
Buterin sagte, der Ansatz konzentriere sich auf systemweite Eigenschaften wie Zensurresistenz, zk-Prover-Freundlichkeit und vereinfachte Konsensmechanismen. Er betonte, dass Ethereum sich weiterhin entwickeln werde, ohne zu fragmentieren, und auf seiner aktuellen Infrastruktur aufbauen, während es cypherpunk- und datenschutzorientierte Features übernimmt.
Durch die Kombination von zk-Technologie mit prinzipientreuem Design skizzierte Buterin eine Vision für Ethereum, die die Privatsphäre, Skalierbarkeit und den Nutzen der Blockchain für breitere Internetanwendungen stärkt.
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