Am 3. Februar reagierte US-Präsident Donald Trump auf den Geldfluss aus den VAE auf die Kryptoplattform World Liberty Financial und erklärte, er sei “nicht informiert” und erklärte, dass die betreffenden Angelegenheiten von seiner Familie bearbeitet wurden. Zuvor wurde berichtet, dass Mitglied der königlichen Familie von Abu Dhabi, Scheich Tahnoun bin Zayed Al Nahyan, 500 Millionen Dollar über verwandte Unternehmen investiert hatte, um 49 % der Unternehmensanteile zu erwerben, was eine breite Diskussion über die Auswirkungen ausländischen Kapitals und die Geschäftsbeziehungen der Familie des Präsidenten auslöste.
Berichten zufolge wurden die Mittel von Aryam Investment 1 gespritzt, von denen etwa 187 Millionen Dollar von den ursprünglich 250 Millionen Dollar an Familienunternehmen der Trump-Familie gingen und der Rest an Unternehmen, die mit Zach Folkman und Chase Herro verbunden sind. Wenn die Transaktion abgeschlossen wird, wird Aryam der größte Aktionär. World Liberty Financial wurde von neun Personen gegründet, darunter Trump und seine Kinder, und seine Struktur wurde sofort von Gesetzgebern infrage gestellt.
Der Vorfall löste auch eine politische Debatte in Washington aus. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren hat eine Pause in der Überprüfung der Banklizenz des Unternehmens gefordert, bis Trump seine Vermögenswerte verkauft, doch das US-Büro des Comptroller of the Currency erklärte, es werde diese nach konventionellen Maßstäben bewerten. Gleichzeitig wurde die Gruppe 42 von Sheikh Tahnoun zum Kauf fortschrittlicher Chips zugelassen, was ihr mehr Aufmerksamkeit für ihre Position im US-Regulierungssystem verschafft.
Es ist erwähnenswert, dass trotz der freundlichen Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber der Kryptoindustrie die Adressen mit hohem Vermögen auf der Bitcoin-Kette weiterhin abnehmen. Die Daten zeigen, dass die Zahl der Wallets mit mindestens 1 Million Dollar in Bitcoin im vergangenen Jahr um etwa 16 % auf rund 25.000 gesunken ist, während Adressen mit mehr als 10 Millionen Dollar ebenfalls um 12,5 % zurückgegangen sind. Das deutet darauf hin, dass die politischen Erwartungen nicht zu einer stetigen Ausweitung des On-Chain-Vermögens geführt haben.
Marktbeobachter wiesen darauf hin, dass die entsprechenden Unruhen und Veränderungen in den Kapitalströmen die vorsichtige Haltung der Anleger gegenüber der Governance und Transparenz der Kryptoindustrie verschärfen könnten.
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