SWIFT hat ein neues globales Zahlungsprogramm angekündigt, das darauf abzielt, grenzüberschreitende Transaktionen für Verbraucher und kleine Unternehmen genauso schnell, transparent und vorhersehbar zu machen wie inländische Zahlungen. Die Initiative wurde am 29. Januar angekündigt und ab 2026 in Phasen umgesetzt, wobei ein Mindestprodukt voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte eingeführt wird. Derzeit haben mehr als 40 Banken an der Entwicklung des Rahmens teilgenommen.
Das Programm konzentriert sich auf kleinflächige grenzüberschreitende Zahlungen, die seit langem von Problemen wie langsamer Abwicklung, unklaren Gebühren und unvorhersehbaren Tarifen geplagt sind. Dementsprechend müssen die teilnehmenden Banken ein allgemeines Regelwerk einhalten, darunter die Voraboffenlegung von Gebühren und Wechselkursen, die Sicherstellung ausreichender Wertübertragungen und die vollständige Nachverfolgung des Transaktionsstatus.
Dieser Schritt zeigt, dass SWIFT unter Druck steht, die Lücke zu Fintech-Unternehmen und Blockchain-Netzwerken zu schließen, insbesondere die Themen, auf die Ripple seit Jahren hinsichtlich Transparenz und Vorhersehbarkeit bei internationalen Zahlungen hinweist.