Die Jinse-Caijing berichtet, dass ein Forschungsbericht von CICC feststellt, dass sich im Gegensatz zu den letzten drei Jahren der aktuelle Anstieg der Edelmetalle hauptsächlich durch die saisonale Nachfrage nach Gold antreibt, während der Preisanstieg von Silber den von Gold übertrifft. Ausblick auf 2026 geht die Bank davon aus, dass die saisonale Nachfrage und strukturelle Trends voraussichtlich den Aufwärtstrend der Gold- und Silberpreise fortsetzen werden. Im Basisszenario erwartet die Bank, dass der COMEX-Goldpreis bis 2026 auf 4.500 USD pro Unze steigen wird und der Silberpreis auf 55 USD pro Unze, was im Vergleich zu den aktuellen Aufwärtstrends noch Spielraum nach oben lässt. Die Bank ist der Meinung, dass die saisonale Investitionsnachfrage nach Edelmetallen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, da die amerikanische Geldpolitik kurzfristig möglicherweise auf eine Lockerung umschwenkt und das Risiko einer langfristigen Entkopplung der Inflationserwartungen wahrscheinlich weiterhin besteht. Auf der anderen Seite wird unter der neuen makroökonomischen Ordnung der einzigartige Wert der physischen Goldanlage sowie die Eigenschaften von Silber als strategische Ressource zunehmend hervorgehoben, was den globalen Zentralbanken beim Kauf von Gold, privaten physischen Investitionen und regionalen Lagerbeständen strukturelle Unterstützung bieten wird.