Lateinamerika stärkt seine Position in den globalen Krypto- und Fintech-Bereichen. Zwei große Ereignisse im Jahr 2025 sollen die wachsende Rolle Lateinamerikas in den Bereichen Kryptowährung und Finanztechnologie hervorheben. LABITCONF in Buenos Aires und der Latam Epayment Summit in Lima werden Tausende von Fachleuten, Entwicklern und Führungskräften versammeln.
LABITCONF 2025 verwandelte Buenos Aires in einen zentralen Punkt für Bitcoin- und Blockchain-Enthusiasten. Die Veranstaltung fand im Costa Salguero mit mehr als 9.000 Teilnehmern auf neun Bühnen statt. Insgesamt hielten 330 Redner Präsentationen, und das Programm umfasste 250 Vorträge, 43 Aktivitäten und 45 Themenlinien.
Rodolfo Andragnes, Gründer von LABITCONF und der NGO Bitcoin Argentina, erklärte, dass die Konferenz darauf abzielt, Wissen zu teilen und die Freiheit zu feiern. Andragnes betonte, dass Bitcoin nicht nur die Wirtschaft beeinflusst, sondern auch die Perspektiven auf Eigentumsrechte und die Souveränität der Gemeinschaft. Das Publikum bestand aus einer vielfältigen Mischung von frühen Anwendern, Entwicklern und Neulingen, was auf ein nachhaltiges Wachstum in dezentralen Technologien hinweist.
Technische Debatten und Workshops behandelten die Grundlagen von Bitcoin, künstlicher Intelligenz, Web3, Tokenisierung und Regulierungsrahmen. Zu den prominenten Rednern gehörten Amir Taaki, Francis Pouliot, Nick Spanos, Nathan Sexer von der Ethereum Foundation und Brian Klein, ein Anwalt, der an Tornado Cash beteiligt ist.
Lokale Experten wie Roberto Silva von der CNV, Joan Cwaik und Martín Yeza trugen Erkenntnisse zu Innovation und Regulierung bei. Unternehmen wie Binance, Ikiigi, Exness, BingX, CoinEx x ViaBTC und Ledn präsentierten Projekte, die darauf abzielen, die Bitcoin-Adoption zu beschleunigen. LABITCONF initiierte auch die Tecweek Buenos Aires, eine Reihe von Veranstaltungen zu Technologie und digitaler Finanzwirtschaft im gesamten November.
Lima wird den Latam Epayment Summit 2025 vom 24. bis 26. November ausrichten. Das Comité Payments der Cámara Peruana de Comercio Electrónico (Capece) organisiert diese Veranstaltung. Mehr als 1.000 Führungskräfte und leitende Angestellte aus über 16 Ländern werden im CC Hotel Los Delfines zusammenkommen.
Diskussionen werden sich auf finanzielle Inklusion, digitale Transformation, grenzüberschreitende Sofortzahlungen, digitales Banking und offenes Banking konzentrieren. Helmut Cáceda, geschäftsführender Präsident von Capece, bemerkte, dass der Gipfel einen Dialograum bietet, um Zahlungsmethoden und Entwicklungen im Fintech-Bereich zu verstehen. Cáceda äußerte die Überzeugung, dass Banken- und Zahlungstools nationale Volkswirtschaften transformieren können.
Der Gipfel wird Vertreter von Finanzinstituten, Zahlungsdienstleistern, Acquirern, digitalen Geldbörsen, Banken, Fintech-Unternehmen, Einzelhändlern und Krypto-Asset-Entitäten versammeln. Zehn thematische Achsen strukturieren die Agenda: Dekodierung des Zahlungsökosystems in Lateinamerika; Finanzierung für kleine und Mikrounternehmen; zweckorientiertes Banking; Offene Finanzen als Staatspolitik; Banking 2030 und darüber hinaus traditionelle Modelle; Krypto und Stablecoins, die Zahlungen stören; Cash-Management im Glücksspiel; Demokratisierung von digitalem Geld; Innovation im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr; und Cybersicherheit in digitalen Zahlungen, einschließlich der Rolle von künstlicher Intelligenz.
Siebzig Redner von Organisationen wie Alipay, Cubo von Banco Itaú, Binance, PAGBANK, BCP, BBVA, Yape, Mastercard, YOL1, Movii, Paysafe, Paynau, Niubiz, Izipay und Culqi werden teilnehmen. Cáceda hob die attraktiven Marktbedingungen Perus hervor und nannte flexible Vorschriften sowie eine geringe Finanzdurchdringung als Schlüsselfaktoren für das Interesse der Investoren.