JELLYJELLY Marktkapitalisierung ist zeitweise über 500 Millionen US-Dollar gestiegen: Gegen den Trend großer Pump löst Marktmanipulationsvorwürfe aus

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Solana Ökosystem Meme Coin JELLYJELLY erlebt trotz des allgemein rückläufigen Krypto-Marktes einen Gegentrend und erreichte am 4. November 2025 ein historisches Hoch von 0,5 US-Dollar, wobei die Marktkapitalisierung die 500-Millionen-US-Dollar-Marke überschritt. Diese Kurssteigerung führte jedoch zu Zweifeln an Marktmanipulationen durch die Blockchain-Analysefirma Bubblemaps, da mehrere Wallets koordiniert Auszahlungen vornahmen, um den Preis in die Höhe zu treiben. Dies ist auch das zweite Mal im Jahr 2025, dass JELLYJELLY mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert wird.

JELLYJELLY steigt trotz Marktabsturz

Am 4. November geriet der gesamte Krypto-Markt in eine heftige Abwärtsbewegung. Bitcoin (BTC) fiel kurzzeitig unter die Marke von 100.000 US-Dollar, Ethereum (ETH) sank auf das Niveau von 3.000 US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Juli.

Im krassen Gegensatz zu diesem Abwärtstrend stieg das Meme Coin JELLYJELLY (Kürzel: $JELLYJELLY) im Solana-Ökosystem zum größten Gewinner des Tages, erreichte zeitweise ein historisches Hoch von 0,5 US-Dollar und überschritt die Marktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar.

Laut Marktdaten verzeichnete JELLYJELLY ein 24-Stunden-Handelsvolumen von 462 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 96 % entspricht und auf eine starke Zufluss von spekulativen Mitteln hinweist. Obwohl der Kurs später auf etwa 0,25 US-Dollar zurückfiel, blieb der 24-Stunden-Anstieg bei 31,7 %, und die Marktkapitalisierung stabilisierte sich bei etwa 250 Millionen US-Dollar.

Dieser ungewöhnliche Anstieg machte JELLYJELLY zu einem der wenigen Token, die während der Panikphase gegen den Trend anstiegen, und zog die Aufmerksamkeit von Analysten auf die treibenden Faktoren hinter diesem Kursanstieg.

Bubblemaps deckt potenzielle Manipulationen auf: Sieben Wallets entziehen 20 % des Angebots

Die Blockchain-Analysefirma Bubblemaps veröffentlichte einen Bericht, wonach innerhalb von vier Tagen vor dem großen Pump von JELLYJELLY sieben Wallets, die zuvor nie aktiv waren, etwa 20 % des Umlaufangebots von JELLYJELLY von zentralisierten Börsen (CEX) abgezogen haben.

Bubblemaps schrieb auf X (ehemals Twitter):

„Nach diesen Auszahlungen bei den CEX stieg JELLYJELLY innerhalb kurzer Zeit um 600 %, nachdem der Kurs zuvor um 80 % vom Hoch gefallen war.“

Diese Vorgehensweise wird in der Branche als typische Liquiditätsmanipulation angesehen: Durch das konzentrierte Abheben von Coins bei den Börsen wird die verfügbare Menge an Token reduziert, was eine künstliche Kurssteigerung vortäuscht, um eine FOMO-Stimmung (Angst, etwas zu verpassen) zu erzeugen und Kleinanleger zum Einstieg zu bewegen.

Zudem betonte Bubblemaps, dass derzeit nicht bestätigt werden könne, ob die Manipulation von einem organisierten Team durchgeführt wurde, doch die On-Chain-Daten zeigen eindeutig ungewöhnliche Konzentrationsmuster.

JELLYJELLY war bereits in HyperLiquid-Manipulation verwickelt

Dies ist nicht das erste Mal, dass JELLYJELLY mit Marktmanipulationen in Verbindung gebracht wird. Im März dieses Jahres stand der Token im Mittelpunkt eines Vorfalls auf der dezentralen Börse HyperLiquid.

Damals nutzte eine große Whale-Account mit hohem Hebel, um auf HyperLiquid einen Short Squeeze zu verursachen, was dazu führte, dass die HLP-Geldbörse der Plattform zeitweise potenzielle Verluste von bis zu 230 Millionen US-Dollar erlitt. Nach dem Vorfall entfernte HyperLiquid die JELLYJELLY-Handelspaare, erstattete betroffenen Nutzern ihre Gelder und verschärfte die Sicherheitsmaßnahmen, darunter strenge Listungsprüfungen und Positionslimits (Open Interest Caps).

Der Vorfall gilt bis heute als ein typisches Beispiel für Manipulation im dezentralen Derivate-Markt. Nun steht JELLYJELLY erneut im Fokus, was die Bedenken hinsichtlich der Marktransparenz und der Token-Verteilung erneut verstärkt.

Marktentwicklung: Spekulationszyklen bei Meme Coins und Liquiditätsrisiken

Der plötzliche Anstieg von JELLYJELLY zeigt erneut die hohen Risiken im Meme Coin-Markt auf. In Zeiten allgemeiner Marktstimmungsschwäche fließen spekulative Gelder oft in hochvolatilitätsintensive Assets, um kurzfristige Gewinne zu erzielen. Solche Bewegungen führen zwar zu schnellen Kursanstiegen, sind jedoch meist nicht nachhaltig.

Analysten warnen, dass, falls die Vermutungen von Bubblemaps zutreffen, die „Manipulation – Pump – Ausstieg“-Schleife erneut ablaufen könnte, was für Kleinanleger erhebliche Risiken birgt. Zudem bieten Hochgeschwindigkeits-Blockchains wie Solana eine solide Liquiditätsbasis für diese Assets, was Manipulationen noch verdeckter macht.

Fazit

JELLYJELLY erreichte trotz des Marktabsturzes einen neuen Höchststand, was die extreme Volatilität und die marktgetriebene Natur von Meme Tokens unterstreicht. Allerdings werfen die Hinweise von Bubblemaps auf potenzielle On-Chain-Koordinationen erneut Fragen zur Liquiditätskontrolle auf. Zukünftig könnten solche Vorfälle dazu führen, dass Börsen und Regulierungsbehörden die Konformität und Transparenz im Meme Coin-Ökosystem stärker in den Blick nehmen. Gleichzeitig mahnt es Investoren, vorsichtig bei kurzfristigen, spekulativen Kursausschlägen zu sein.

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