Nach vier Jahren Rückschlag im Libra-Projekt bereitet sich Meta-CEO Mark Zuckerberg auf einen Neuanfang vor. Mit Unterstützung der US-Regulierung durch den GENIUS-Gesetzesentwurf wird gemunkelt, dass Meta ab der zweiten Hälfte 2026 gemeinsam mit Stripe das Stablecoin-Zahlungssystem wieder aufnehmen will. Dies ist nicht nur eine technologische Neuausrichtung, sondern auch ein entscheidender Schritt im Kampf um die globale Vorherrschaft als „Super-App“.
(Frühere Ereignisse: Chinesischer Ingenieur stiehlt Elon Musks xAI-Daten und flieht – Berichten zufolge von OpenAI, Google und Meta blockiert)
(Hintergrund: Meta kürzt erneut 10 % der Metaverse-Abteilung! Nach Ausgaben von 70 Milliarden US-Dollar wechselt Zuckerberg die Strategie und setzt auf KI)
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Der Social-Media-Gigant Meta (ehemals Facebook) bereitet nach vier Jahren Misserfolg im Libra-Projekt seinen Wiedereinstieg vor. Mehrere Insider berichten, dass CEO Mark Zuckerberg die „Stablecoin-Zahlungsintegration“ als Kernstrategie für 2026 festgelegt hat, mit einem möglichen Start noch in der zweiten Jahreshälfte. Anders als damals, als Meta allein agierte, könnte das Unternehmen diesmal eine enge Partnerschaft mit dem Fintech-Riesen Stripe eingehen und die regulatorischen Vorteile des kürzlich verabschiedeten GENIUS-Gesetzes in den USA nutzen, um die Zahlungsstandards im Social-Commerce neu zu definieren.
Im Gegensatz zu 2019, als Libra die globale Währungssysteme herausfordern wollte, verfolgt Meta diesmal einen vorsichtigeren, pragmatischen Ansatz. Quellen berichten, dass es nicht um die Wiederaufnahme einer eigenen Kryptowährung geht, sondern um den Aufbau eines Zahlungs-Ökosystems, das Drittanbieter-Stablecoins unterstützt.
Meta plant, auf Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp digitale Wallets zu integrieren, die es Nutzern ermöglichen, mit an den US-Dollar gekoppelte Stablecoins sofort zu transferieren und zu kaufen. Ziel ist es, Blockchain-Technologie zu nutzen, um die hohen grenzüberschreitenden Gebühren traditioneller Banken zu umgehen und die Transaktionskonversionen auf den Plattformen zu steigern.
Insider verraten, dass Stripe der zentrale Partner für Metas Neuanfang ist. Die Zusammenarbeit wurde bereits angedeutet: Im April 2025 wurde Stripe-CEO Patrick Collison in den Meta-Aufsichtsrat berufen, was als Signal für eine tiefere Integration im Fintech-Bereich gewertet wird.
Ende letzten Jahres hatte Stripe das Stablecoin-Technologieunternehmen Bridge übernommen, was die API-Fähigkeiten für Stablecoins erheblich stärkte. Analysten erwarten, dass Meta Stripe als technischen Dienstleister für Backend-Settlement und Compliance beauftragt, um die Stabilität und Regulierung der Stablecoins zu gewährleisten. Dieses „Power-Pairing“ ermöglicht Meta, die Zahlungsfunktionalität zu verbessern, ohne direkt in die komplexe Regulierung der Währungsausgabe eingreifen zu müssen.
Der Wiedereinstieg von Meta in den Stablecoin-Markt wird vor allem durch die veränderte US-Regulierung erleichtert. Mit der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes unter der Trump-Regierung wurde erstmals ein bundesweites rechtliches Rahmenwerk für Stablecoins geschaffen.
Das Gesetz schließt Stablecoins explizit von der Definition als Wertpapiere aus und schafft legale Zugangswege für Nicht-Banken, in den Markt einzusteigen. Im Vergleich zu 2019, als Libra mit massiven parlamentarischen Widerständen konfrontiert war, befindet sich Meta heute in einem transparenteren regulatorischen Umfeld mit freundlicheren politischen Rahmenbedingungen.
Metas Rückkehr signalisiert auch eine Verschärfung im „Zahlungswettbewerb“ im Social-Media-Bereich. Aktuell entwickeln Elon Musks X-Plattform und Telegram eigene Zahlungssysteme, um die Dominanz als „Super-App“ im Westen zu erlangen.
Wenn Meta mit Stablecoin-Zahlungen Erfolg hat, könnte das Unternehmen in grenzüberschreitenden Überweisungen und Mikropayments eine dominierende Position einnehmen. Es ist nicht nur ein technischer Wettstreit, sondern auch ein Kampf um die zukünftige digitale Wirtschaftsführerschaft.
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