Trump warnt Iran vor Ölpreisschock, US-Staatsanleihenrenditen fallen gleichzeitig

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Am 10. März berichtete CNBC, dass US-Präsident Trump am Dienstag Iran gewarnt habe, bei Versuchen, den Öltransport durch den Persischen Golf zu stoppen, mit „zwanzigfacher“ Wucht getroffen zu werden. Diese Äußerung führte zu einem massiven Einbruch der internationalen Ölpreise, während die Renditen der US-Staatsanleihen ebenfalls sanken. Die Rendite der 10-jährigen Anleihen fiel um fast 2 Basispunkte auf 4,117 %, die der 30-jährigen Anleihen um weniger als 1 Basispunkt auf 4,734 %, und die der 2-jährigen Anleihen um fast 3 Basispunkte auf 3,563 %.

Zuvor hatte Trump angedeutet, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran möglicherweise bald beendet sein könnte. Die aktuelle Erklärung verstärkte die Marktunsicherheit hinsichtlich der Lage im Nahen Osten weiter. Nach Bekanntgabe der Nachrichten fiel der Ölpreis zeitweise um etwa 10 %, erholte sich jedoch später wieder. Zudem richtet sich das Interesse der Märkte auf das geplante Online-Treffen der Energieminister der G7 am Dienstagabend, bei dem die mögliche Nutzung der Notfallölreserven zur Abfederung von Versorgungsausfällen diskutiert werden soll. Bereits zuvor hatten die Finanzminister der G7 bei einem Treffen Strategien zur Freigabe der strategischen Ölreserven erörtert, jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, erklärte, er sei auf Einladung Frankreichs an dem Finanzministertreffen beteiligt gewesen und habe die globale Wirtschaftsaussichten sowie die potenziellen Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Energiemärkte erörtert. Birol betonte, dass die Internationale Energieagentur und ihre Mitgliedsländer über mehr als 1,2 Milliarden Barrel an öffentlichen Notfallölreserven verfügen, zusätzlich zu etwa 600 Millionen Barrel an Branchenreserven, die von Regierungen im Rahmen ihrer Verpflichtungen gehalten werden und bei Bedarf auf den Markt gebracht werden können. Zudem pflege Birol enge Kontakte zu Energieministern aus Ländern wie Saudi-Arabien, Brasilien, Indien, Aserbaidschan und Singapur, um eine Koordination bei möglichen Versorgungsausfällen sicherzustellen.

Investoren beobachten außerdem die bevorstehenden Veröffentlichungen makroökonomischer Daten, darunter den Verbraucherpreisindex (CPI) für Februar am Mittwoch, den Personal Consumption Expenditures (PCE) für Januar am Freitag sowie die JOLTS-Stellenangebote-Daten. Diese Daten könnten die Erwartungen an die Marktzinssätze und die Entwicklung der Energiepreise weiter beeinflussen. Kurzfristig werden geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie die Veröffentlichung wichtiger US-Wirtschaftsdaten die wichtigsten Treiber für die Marktvolatilität sein.

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