Mitarbeiter, die zu Gründern wurden: Ausbruch aus den Tech-Giganten, um neue Wege zu gehen


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Warum diese Geschichte wichtig ist

Das Verlassen eines gut bezahlten Jobs bei einem Technologieriesen ist nicht immer nur eine Frage von mehr Geld oder Status. Für viele geht es darum, sich von einschränkenden Rollen, interner Bürokratie oder unterschiedlichen Visionen von Innovation zu befreien.

Dieser Artikel erklärt, warum Top-Talente Unternehmen wie Google, Microsoft und Amazon verlassen – nicht nur, um das Gelernte anzuwenden, sondern um ihre kreative Freiheit zurückzuerobern und Unternehmen zu gründen, die mit ihren persönlichen Werten und Ambitionen im Einklang stehen.

Sridhar Ramaswamy: Vom Top-Manager bei Google zum strategischen Innovator bei Snowflake

Sridhar Ramaswamy arbeitete 15 Jahre bei Google, wo er die Teams für Werbung und Handel leitete. Nach seiner Zeit bei Google gründete Ramaswamy Neeva, eine datenschutzorientierte Suchmaschine, die den Nutzern ein werbefreies Erlebnis bieten soll.

Neeva wurde 2023 von Snowflake übernommen, wo Ramaswamy im Februar 2024 CEO wurde. Sein Ansatz war nicht nur, das Geschäft wie gewohnt weiterzuführen, sondern echte Innovation durch strukturierte Zusammenarbeit zu fördern. Durch die Einführung eines “Kriegszimmers” – wöchentliche Treffen, bei denen Ingenieure, Marketing- und Vertriebsexperten Strategien entwickelten – schuf Ramaswamy Raum für mutige Ideen und schnelle Umsetzung.

Das Ergebnis: eine Steigerung des Snowflake-Aktienwerts um 32 % und ein Umsatzanstieg von 28 % in nur einem Jahr.

Mira Murati: Verlassen von OpenAI, um eine ethische Vision für KI zu verfolgen

Mira Muratis Weggang von OpenAI im September 2024 war kein Streben nach mehr Gehalt oder Titel – es ging darum, die Richtung der KI-Entwicklung neu zu gestalten. Murati, die Projekte wie ChatGPT und DALL-E leitete, gründete Thinking Machines Lab, um menschliche Werte in KI-Systeme zu integrieren.

Muratis Führung zog über 20 ehemalige OpenAI-Mitarbeiter an, darunter Mitbegründer John Schulman und KI-Forscher Barret Zoph. Ihre Entscheidung, ihr zu folgen, zeigt, dass es um die Ausrichtung auf eine gemeinsame Mission ging.

Sich befreien: Warum Mitarbeiter Tech-Giganten verlassen

Geschichten wie die von Ramaswamy und Murati spiegeln einen breiteren Trend in der Tech-Welt wider: Mitarbeiter verlassen etablierte Unternehmen, um unabhängige Projekte zu starten. Für viele bietet die Gründung eines neuen Unternehmens die Chance, ihre Expertise auf neue Weise einzusetzen, eigene Teams zu führen und Innovationsbereiche zu erkunden, die nicht mit den Strategien ihrer bisherigen Firmen übereinstimmen.

Hier sind weitere Beispiele von Innovatoren, die Tech-Giganten verlassen haben, um eigene Wege zu gehen:

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**Kevin Systrom und Mike Krieger**: Verließen Google, um _Instagram_ zu gründen, das später von Facebook für 1 Milliarde Dollar übernommen wurde.

    
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**Brian Acton und Jan Koum**: Verließen Yahoo, um _WhatsApp_ zu gründen, das später von Facebook für 19 Milliarden Dollar gekauft wurde.

    
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**Adam D'Angelo**: Ehemaliger CTO von Facebook, verließ das Unternehmen, um _Quora_ zu gründen, eine Plattform für den Austausch von Expertenwissen.

    
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**Marc Lore**: Verließ Amazon, um _Jet.com_ zu gründen, das für 3,3 Milliarden Dollar an Walmart verkauft wurde.

    
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**Tony Fadell**: Nach der Entwicklung des iPod bei Apple gründete er _Nest Labs_, das für 3,2 Milliarden Dollar von Google übernommen wurde.

    
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**Gabe Newell**: Verließ Microsoft, um _Valve Corporation_ zu gründen, das mit der Steam-Plattform die Gaming-Welt revolutionierte.

Was das für die Tech-Branche bedeutet

Diese Abgänge deuten darauf hin, dass Tech-Giganten, trotz ihrer Ressourcen und ihres Prestiges, manchmal Innovationen ersticken, anstatt sie zu fördern.

Für Startups bedeutet dieser Trend einen ständigen Zustrom erfahrener Talente, die bereit sind, Grenzen zu verschieben. Für große Tech-Firmen ist es eine Warnung: Top-Talente zu halten, erfordert mehr als nur hohe Gehälter und Aktienoptionen. Die Fähigkeit eines Unternehmens, Mitarbeiter zur freien Innovation zu ermächtigen, könnte entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sein.

Die Zukunft: Mehr Abgänge, mehr Innovation

Das Muster ist klar – immer mehr Mitarbeiter großer Tech-Unternehmen werden weiterziehen, um Unabhängigkeit, kreative Freiheit oder die Chance zu suchen, Veränderungen in ihren Branchen voranzutreiben. Unternehmen wie Google, Apple und Microsoft bleiben zwar Brutstätten für zukünftige Unternehmer, doch ohne eine Umgebung, die unabhängiges Denken wertschätzt, riskieren sie, ihre klügsten Köpfe zu verlieren.

Die nächste Innovationswelle wird nicht nur von diesen Giganten kommen, sondern von jenen, die mutig genug sind, zu gehen, ihre Fähigkeiten, Visionen und Ambitionen in völlig neue Unternehmungen einzubringen.

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