Yen-Kurs steigt stark an: Wechselkurs nähert sich 153, Zinserhöhungserwartungen der Zentralbank werden zum Schlüssel

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Der japanische Yen ist in letzter Zeit kontinuierlich gestiegen, der USD/JPY-Kurs nähert sich der Marke von 153. Hinter diesem Yen-Aufschwung stehen sowohl die Unterstützung durch die japanische politische Lage als auch neue Markterwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der Zentralbank. Nach dem überwältigenden Wahlsieg des Regierungsbündnisses unter Führung von Sanae Takaichi am 11. Februar haben die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of Japan zugenommen, was eine wichtige Kraft für die Yen-Aufwertung darstellt.

Politische Maßnahmen treiben den Yen nach oben, Zinserwartungen deutlich vorgezogen

Sanae Takaichi schuf nach ihrem Wahlsieg Bedingungen für den Yen-Anstieg. Die neue Premierministerin stellte klar, dass keine Ausgabe von Defizit-Anleihen zur Finanzierung der Steuererleichterungen erfolgen wird. Diese Aussage nahm die Befürchtungen der Märkte hinsichtlich einer übermäßigen Fiskalexpansion in Japan weg und stützte direkt den Yen. Zugleich sendete Finanzminister Shunichi Suzuki ein hartes Signal aus, das eine Intervention bei ungewöhnlichen Wechselkursbewegungen nicht ausschließt, einschließlich direkter Markteingriffe.

Noch entscheidender ist die Veränderung der Erwartungen an die Geldpolitik der Zentralbank. Die neueste Prognose der US-Bank sieht vor, dass die Bank of Japan im April statt im zuvor erwarteten Juni eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte vornehmen wird. Dieses vorgezogene Signal löste Wellen auf den Märkten aus, Investoren begannen, die Attraktivität japanischer Vermögenswerte neu zu bewerten, was den Yen weiter nach oben trieb.

Erwartung einer Zinserhöhung im April steigt, wird der Wechselkurs 150 durchbrechen oder zurückgehen?

Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Yen gibt es deutliche Meinungsverschiedenheiten bei den Marktakteuren. Mizuho Securities ist pessimistisch und glaubt, dass der Abwärtstrend des Yen langfristig anhält, und der Kurs sich weiter in Richtung 160 bis 165 Yen pro US-Dollar bewegen könnte. Nomura Securities warnt ebenfalls, dass trotz eines moderaten Auftretens von Sanae Takaichi nach ihrer Wahl der Markt das „Takaichi-Handel“-Konzept wieder aufnehmen und den Yen erneut verkaufen könnte. Laut Nomura steigt das Risiko einer Intervention des Finanzministeriums Japans erheblich, wenn USD/JPY die Marke von 160 erreicht.

Im Gegensatz dazu hat die Deutsche Bank bereits Short-Positionen auf den Yen geschlossen und nimmt derzeit eine neutrale Haltung ein. Das Institut glaubt, dass die japanischen Behörden weitere marktfreundliche Maßnahmen ergreifen könnten, und dass die zuvor angekündigten Steuererleichterungen möglicherweise moderat verschoben werden, was dem Yen Spielraum gibt.

Hinter dem Yen-Aufschwung: Zinserwartungen und politische Unterstützung im Spiel

Obwohl die Meinungen der Institutionen auseinandergehen, formiert sich ein Konsens: Die Zinserhöhung in Japan im April gilt als wahrscheinlichstes Szenario, das den Yen direkt stützen wird. Wenn die Zinserhöhung planmäßig erfolgt, ist ein Durchbruch über die Marke von 150 Yen pro US-Dollar keine ferne Aussicht mehr, sondern rückt in greifbare Nähe.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Nachhaltigkeit des Yen-Aufschwungs von mehreren Faktoren abhängt: dem tatsächlichen Tempo der Geldpolitik der Bank of Japan, dem Fortschritt bei den Fiskalreformen in Japan sowie der Haltung der japanischen Regierung gegenüber dem Wechselkurs. Solange diese Faktoren noch unklar sind, sollten Investoren die politischen Entwicklungen genau beobachten und ihre Erwartungen an den Yen flexibel anpassen.

Derzeit befindet sich der Markt in einer Phase, in der die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die Bank of Japan schnell nach oben revidiert werden. Das Aufwärtspotenzial des Yen wächst weiterhin. Der entscheidende Zeitpunkt wird die Entscheidung der Zentralbank im April sein. Ob der Yen seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann, hängt davon ab, ob die Bank wie erwartet den Schritt zur Zinserhöhung macht.

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