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Sezzle steigt mit unbegrenztem Mobilfunktarif für 29,99 $ ein
Ein US-amerikanischer Anbieter für „Buy Now, Pay Later“ expandiert in den Telekommunikationsbereich. Sezzle hat Sezzle Mobile gestartet, einen unbegrenzten Mobilfunktarif, der in seine Finanz-App integriert ist. Damit erweitert das Unternehmen seine Plattform über Zahlungen und Konsumentenfinanzen hinaus um Konnektivitätsdienste.
Der Tarif beginnt bei 29,99 $ pro Monat für Abonnenten von Sezzle Anywhere, dem kostenpflichtigen Mitgliedschaftsangebot des Unternehmens. Er läuft auf AT&T’s Mobilfunknetz und wird durch die eingebettete Konnektivitätsinfrastruktur von Gigs bereitgestellt, einem Unternehmen, das auf Telekommunikationsdienste spezialisiert ist und diese in digitale Plattformen integriert.
Der Start positioniert Sezzle unter einer wachsenden Gruppe von Fintech-Unternehmen, die ihren Fokus über Finanztransaktionen hinaus auf alltägliche Verbraucherdienstleistungen erweitern, die über eine einzige App angeboten werden.
Mobile Konnektivität wird in die Finanzplattform integriert
Sezzle Mobile ermöglicht es Nutzern, einen Telefonplan direkt in der Sezzle-App zu aktivieren und zu verwalten. Der Service umfasst unbegrenzte Daten, Gespräche und SMS, mit Roaming in Kanada und Mexiko, aktiviert via eSIM-Technologie. Das Unternehmen sieht das Angebot als Möglichkeit, Konnektivität neben den bereits genutzten Ausgaben- und Zahlungs-Tools der Plattform zu verwalten.
Die Geschäftsleitung beschreibt den Schritt als Erweiterung der Plattform in eine weitere essentielle Haushaltskostenkategorie. Gigs-Manager charakterisierten die Integration als eingebettete drahtlose Konnektivität, die mit Fintech-Vertriebsmodellen übereinstimmt.
Sezzle nannte keine Zielzahlen für Abonnenten oder Finanzprognosen für den Dienst. Es wurde auch nicht angegeben, ob der Tarif außerhalb der USA verfügbar sein wird.
Preise unter US-Markt-Durchschnitt
Das Unternehmen gab an, dass durchschnittliche Einzel-Linien-Mobilfunktarife in den USA typischerweise zwischen 70 und 100 $ pro Monat kosten. Der Einstiegspreis von 29,99 $ positioniert Sezzle Mobile im unteren Preissegment für unbegrenzte Angebote im US-Mobilfunkmarkt. Steuern und Gebühren sind separat zu zahlen.
Im Gegensatz zu traditionellen Anbieterverträgen erfordert Sezzle Mobile keine langfristigen Bindungen. Nutzer können den Tarif über die App kündigen, ohne Kündigungsgebühren. Das Tarifmodell vermeidet mehrstufige Preisgestaltung oder Add-on-Bundles, die im Telekommunikationssektor üblich sind.
Anbieter wie Gigs ermöglichen es Nicht-Telekommunikationsunternehmen, markenbezogene Mobilfunkdienste unter Nutzung bestehender Netzwerke anzubieten. Dieses Modell senkt die Einstiegshürden für digitale Plattformen, die Konnektivität mit anderen Diensten bündeln möchten.
Fintech-Plattformen erweitern sich in Versorgungsdienstleistungen
Sezzle’s Schritt spiegelt einen breiteren Trend im Fintech wider, bei dem Finanztools mit wiederkehrenden Verbraucherkosten integriert werden. Digitale Finanz-Apps bündeln zunehmend Dienste wie Abonnements, Rabatte und Rechnungsmanagement, um Engagement und Kundenbindung zu erhöhen.
Mobile Konnektivität ist nach Wohnen und Versorgungsleistungen eine der größten wiederkehrenden Haushaltskosten. Die Integration in eine Finanzplattform könnte es Nutzern ermöglichen, Zahlungen und Service-Status in einer einzigen Oberfläche zu verwalten. Für Fintech-Firmen kann eine solche Integration die tägliche Nutzung der App vertiefen.
Das Sezzle-Ökosystem umfasst bereits Ratenzahlungen, Mitgliedschaftsabonnements und Händlerangebote. Die Hinzufügung des Mobilfunktarifs erweitert die Rolle der Plattform im Bereich der Routineausgaben, nicht nur bei einmaligen Transaktionen.
Der Einsatz eingebetteter Konnektivitätsinfrastruktur hat zugenommen, da digitale Plattformen versuchen, drahtlose Dienste zu integrieren, ohne eigene Netze aufzubauen. Anbieter wie Gigs verbinden digitale Marken mit etablierten Netzwerkinfrastrukturen und übernehmen die Bereitstellung, Abrechnung und regulatorische Anforderungen.
Dieses Modell ermöglicht Fintech-, Einzelhandels- oder Softwarefirmen, Mobilfunktarife unter ihrer eigenen Marke anzubieten, während sie auf etablierte Netzbetreiber zurückgreifen. Es ähnelt dem Konzept des Embedded Finance, bei dem Nicht-Banken-Firmen Finanzdienstleistungen über Partnerinstitutionen bereitstellen.
Sezzle Mobile läuft über AT&T’s Netzwerk durch diese Struktur. Die Beziehung zum Netzbetreiber bleibt indirekt, Gigs agiert als Konnektivitäts-Dienstleister.
Strategische Überlegungen: Engagement und Plattform-Erweiterung
Fintech-Unternehmen konkurrieren teilweise durch Nutzerbindung. Zahlungen allein führen möglicherweise nicht zu täglicher Interaktion, es sei denn, Nutzer tätigen häufig Transaktionen. Das Hinzufügen essentieller Dienste wie Mobilkonnektivität kann die Nutzungshäufigkeit und den wahrgenommenen Nutzen der App erhöhen.
Wiederkehrende Dienste schaffen zudem vorhersehbare Einnahmequellen im Vergleich zu transaktionsbasierten Gebühren. Abonnementartige Angebote können Fintech-Geschäftsmodelle stabilisieren, die auf Verbraucherausgabenzyklen angewiesen sind.
Sezzle positioniert sich als All-in-One-Konsumfinanzzentrum. Der Mobilfunktarif passt zu dieser Ausrichtung, indem er eine nicht-finanzielle Dienstleistung im Haushaltbudget integriert. Die Plattform könnte auch Zahlungsflexibilität bei der Telekomrechnung ermöglichen, die bereits vorhanden ist.
Wettbewerbssituation
Telekommunikationsanbieter haben traditionell Finanzdienstleistungen in ihre Angebote integriert, etwa Gerätefinanzierung und digitale Wallets. Fintech-Firmen, die in den Bereich Konnektivität vordringen, kehren diese Richtung um und integrieren Telekom in Finanz-Apps.
In mehreren Märkten kombinieren digitale Banken und Super-Apps bereits Zahlungen, Handel und Konnektivität. In den USA sind regulatorische und infrastrukturelle Hürden bislang eine Barriere. Eingebettete Telekom-Modelle könnten diese Barrieren verringern.
Sezzle’s Start zeigt daher die Konvergenz zwischen Fintech und Telekom-Vertrieb. Finanz-Apps mit großer Nutzerbasis können in angrenzende Dienste expandieren, bei denen Abrechnung und Identitätsprüfung eine Rolle spielen.
Ausblick
Sezzle Mobile schafft eine neue Kategorie innerhalb der Plattform des Unternehmens: Telekommunikation, bereitgestellt über eine Fintech-Schnittstelle. Das Modell basiert auf eingebetteter Konnektivitätsinfrastruktur und bestehenden Netzwerken, nicht auf eigenen Telekom-Betrieben.
Die größere Bedeutung liegt in der Erweiterung der Plattform, nicht nur im Telekom-Wettbewerb. Fintech-Firmen streben zunehmend an, sich in alltägliche Ausgabenkategorien zu verankern. Konnektivität, als wiederkehrende Grundausgabe, passt zu dieser Strategie.
Ob Nutzer den Mobilservice innerhalb der Finanz-App annehmen, hängt von Preisgestaltung, Zuverlässigkeit und wahrgenommener Bequemlichkeit ab. Sezzle’s Einstieg zeigt, dass die Grenze zwischen Fintech und Verbraucher-Versorgungsdiensten zunehmend verschwimmt, während digitale Plattformen ihre Reichweite erweitern.
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Sezzle tritt in den Mobilfunkmarkt ein mit dem Angebot von unbegrenztem Tarif für 29,99 $
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Sezzle steigt mit unbegrenztem Mobilfunktarif für 29,99 $ ein
Ein US-amerikanischer Anbieter für „Buy Now, Pay Later“ expandiert in den Telekommunikationsbereich. Sezzle hat Sezzle Mobile gestartet, einen unbegrenzten Mobilfunktarif, der in seine Finanz-App integriert ist. Damit erweitert das Unternehmen seine Plattform über Zahlungen und Konsumentenfinanzen hinaus um Konnektivitätsdienste.
Der Tarif beginnt bei 29,99 $ pro Monat für Abonnenten von Sezzle Anywhere, dem kostenpflichtigen Mitgliedschaftsangebot des Unternehmens. Er läuft auf AT&T’s Mobilfunknetz und wird durch die eingebettete Konnektivitätsinfrastruktur von Gigs bereitgestellt, einem Unternehmen, das auf Telekommunikationsdienste spezialisiert ist und diese in digitale Plattformen integriert.
Der Start positioniert Sezzle unter einer wachsenden Gruppe von Fintech-Unternehmen, die ihren Fokus über Finanztransaktionen hinaus auf alltägliche Verbraucherdienstleistungen erweitern, die über eine einzige App angeboten werden.
Mobile Konnektivität wird in die Finanzplattform integriert
Sezzle Mobile ermöglicht es Nutzern, einen Telefonplan direkt in der Sezzle-App zu aktivieren und zu verwalten. Der Service umfasst unbegrenzte Daten, Gespräche und SMS, mit Roaming in Kanada und Mexiko, aktiviert via eSIM-Technologie. Das Unternehmen sieht das Angebot als Möglichkeit, Konnektivität neben den bereits genutzten Ausgaben- und Zahlungs-Tools der Plattform zu verwalten.
Die Geschäftsleitung beschreibt den Schritt als Erweiterung der Plattform in eine weitere essentielle Haushaltskostenkategorie. Gigs-Manager charakterisierten die Integration als eingebettete drahtlose Konnektivität, die mit Fintech-Vertriebsmodellen übereinstimmt.
Sezzle nannte keine Zielzahlen für Abonnenten oder Finanzprognosen für den Dienst. Es wurde auch nicht angegeben, ob der Tarif außerhalb der USA verfügbar sein wird.
Preise unter US-Markt-Durchschnitt
Das Unternehmen gab an, dass durchschnittliche Einzel-Linien-Mobilfunktarife in den USA typischerweise zwischen 70 und 100 $ pro Monat kosten. Der Einstiegspreis von 29,99 $ positioniert Sezzle Mobile im unteren Preissegment für unbegrenzte Angebote im US-Mobilfunkmarkt. Steuern und Gebühren sind separat zu zahlen.
Im Gegensatz zu traditionellen Anbieterverträgen erfordert Sezzle Mobile keine langfristigen Bindungen. Nutzer können den Tarif über die App kündigen, ohne Kündigungsgebühren. Das Tarifmodell vermeidet mehrstufige Preisgestaltung oder Add-on-Bundles, die im Telekommunikationssektor üblich sind.
Anbieter wie Gigs ermöglichen es Nicht-Telekommunikationsunternehmen, markenbezogene Mobilfunkdienste unter Nutzung bestehender Netzwerke anzubieten. Dieses Modell senkt die Einstiegshürden für digitale Plattformen, die Konnektivität mit anderen Diensten bündeln möchten.
Fintech-Plattformen erweitern sich in Versorgungsdienstleistungen
Sezzle’s Schritt spiegelt einen breiteren Trend im Fintech wider, bei dem Finanztools mit wiederkehrenden Verbraucherkosten integriert werden. Digitale Finanz-Apps bündeln zunehmend Dienste wie Abonnements, Rabatte und Rechnungsmanagement, um Engagement und Kundenbindung zu erhöhen.
Mobile Konnektivität ist nach Wohnen und Versorgungsleistungen eine der größten wiederkehrenden Haushaltskosten. Die Integration in eine Finanzplattform könnte es Nutzern ermöglichen, Zahlungen und Service-Status in einer einzigen Oberfläche zu verwalten. Für Fintech-Firmen kann eine solche Integration die tägliche Nutzung der App vertiefen.
Das Sezzle-Ökosystem umfasst bereits Ratenzahlungen, Mitgliedschaftsabonnements und Händlerangebote. Die Hinzufügung des Mobilfunktarifs erweitert die Rolle der Plattform im Bereich der Routineausgaben, nicht nur bei einmaligen Transaktionen.
Wachsende Akzeptanz eingebetteter Telekommunikationsmodelle
Der Einsatz eingebetteter Konnektivitätsinfrastruktur hat zugenommen, da digitale Plattformen versuchen, drahtlose Dienste zu integrieren, ohne eigene Netze aufzubauen. Anbieter wie Gigs verbinden digitale Marken mit etablierten Netzwerkinfrastrukturen und übernehmen die Bereitstellung, Abrechnung und regulatorische Anforderungen.
Dieses Modell ermöglicht Fintech-, Einzelhandels- oder Softwarefirmen, Mobilfunktarife unter ihrer eigenen Marke anzubieten, während sie auf etablierte Netzbetreiber zurückgreifen. Es ähnelt dem Konzept des Embedded Finance, bei dem Nicht-Banken-Firmen Finanzdienstleistungen über Partnerinstitutionen bereitstellen.
Sezzle Mobile läuft über AT&T’s Netzwerk durch diese Struktur. Die Beziehung zum Netzbetreiber bleibt indirekt, Gigs agiert als Konnektivitäts-Dienstleister.
Strategische Überlegungen: Engagement und Plattform-Erweiterung
Fintech-Unternehmen konkurrieren teilweise durch Nutzerbindung. Zahlungen allein führen möglicherweise nicht zu täglicher Interaktion, es sei denn, Nutzer tätigen häufig Transaktionen. Das Hinzufügen essentieller Dienste wie Mobilkonnektivität kann die Nutzungshäufigkeit und den wahrgenommenen Nutzen der App erhöhen.
Wiederkehrende Dienste schaffen zudem vorhersehbare Einnahmequellen im Vergleich zu transaktionsbasierten Gebühren. Abonnementartige Angebote können Fintech-Geschäftsmodelle stabilisieren, die auf Verbraucherausgabenzyklen angewiesen sind.
Sezzle positioniert sich als All-in-One-Konsumfinanzzentrum. Der Mobilfunktarif passt zu dieser Ausrichtung, indem er eine nicht-finanzielle Dienstleistung im Haushaltbudget integriert. Die Plattform könnte auch Zahlungsflexibilität bei der Telekomrechnung ermöglichen, die bereits vorhanden ist.
Wettbewerbssituation
Telekommunikationsanbieter haben traditionell Finanzdienstleistungen in ihre Angebote integriert, etwa Gerätefinanzierung und digitale Wallets. Fintech-Firmen, die in den Bereich Konnektivität vordringen, kehren diese Richtung um und integrieren Telekom in Finanz-Apps.
In mehreren Märkten kombinieren digitale Banken und Super-Apps bereits Zahlungen, Handel und Konnektivität. In den USA sind regulatorische und infrastrukturelle Hürden bislang eine Barriere. Eingebettete Telekom-Modelle könnten diese Barrieren verringern.
Sezzle’s Start zeigt daher die Konvergenz zwischen Fintech und Telekom-Vertrieb. Finanz-Apps mit großer Nutzerbasis können in angrenzende Dienste expandieren, bei denen Abrechnung und Identitätsprüfung eine Rolle spielen.
Ausblick
Sezzle Mobile schafft eine neue Kategorie innerhalb der Plattform des Unternehmens: Telekommunikation, bereitgestellt über eine Fintech-Schnittstelle. Das Modell basiert auf eingebetteter Konnektivitätsinfrastruktur und bestehenden Netzwerken, nicht auf eigenen Telekom-Betrieben.
Die größere Bedeutung liegt in der Erweiterung der Plattform, nicht nur im Telekom-Wettbewerb. Fintech-Firmen streben zunehmend an, sich in alltägliche Ausgabenkategorien zu verankern. Konnektivität, als wiederkehrende Grundausgabe, passt zu dieser Strategie.
Ob Nutzer den Mobilservice innerhalb der Finanz-App annehmen, hängt von Preisgestaltung, Zuverlässigkeit und wahrgenommener Bequemlichkeit ab. Sezzle’s Einstieg zeigt, dass die Grenze zwischen Fintech und Verbraucher-Versorgungsdiensten zunehmend verschwimmt, während digitale Plattformen ihre Reichweite erweitern.