Warum Intel heute gestiegen ist

Aktien von Intel (INTC +6,05%) stiegen am Dienstag um 5,5% bis 12:52 Uhr EDT.

Intel stieg zusammen mit dem Rest des Halbleitersektors, der heute allgemein stark zulegte. Besonders könnte Intel in Sympathie mit Advanced Micro Devices (AMD +8,81%) steigen, das nach einer großen Deal-Ankündigung mit Meta Platforms (META +0,13%) anstieg.

Allerdings kündigte Intel auch eine interessante Partnerschaft an, die ebenfalls zu den Gewinnen beitragen könnte.

Expandieren

NASDAQ: INTC

Intel

Heutige Veränderung

(6,05%) $2,64

Aktueller Kurs

$46,27

Wichtige Datenpunkte

Marktkapitalisierung

$218 Mrd.

Tagesspanne

$43,55 - $46,30

52-Wochen-Spanne

$17,66 - $54,60

Volumen

3,1 Mio.

Durchschnittliches Volumen

103 Mio.

Bruttomarge

35,24%

AMD tanzt mit Meta, während Intel den SambaNova tanzt

Heute kündigte AMD einen riesigen, mehrjährigen Deal über sechs Gigawatt für AMDs Helios-Rack-Systeme an, die in Metas KI-Infrastruktur eingesetzt werden sollen. Zur Orientierung: CEO Lisa Su bemerkte, dass jeder Gigawatt “zweistellige Milliarden” an Umsatz für AMD bedeutet. Als Anreiz für Meta wurde Meta auch eine leistungsabhängige Option gewährt, um 160 Millionen AMD-Aktien zu kaufen, was etwa 10% des Unternehmens entspricht. Der Deal ist praktisch identisch mit dem Deal, den AMD im Oktober mit OpenAI abgeschlossen hat.

Manche könnten dies als einen Wettbewerbssieg für AMD gegenüber Intel interpretieren, aber es scheint eher so, als würde Meta eine zweite Quelle für GPU-basierte Systeme außerhalb von Nvidia (NVDA +0,56%) kaufen. Investoren scheinen den Deal als Signal für eine enorme Nachfrage nach KI-Rechenleistung zu sehen, was alle Unternehmen, einschließlich Intel, nach oben ziehen könnte. Und da Meta sich nun auf diese enorme Rechenleistung verpflichtet, könnte Intel freier sein, an andere Kunden zu verkaufen, angesichts der Branchenversorgungslage.

In der Zwischenzeit kündigte Intel heute ebenfalls einen Deal an, bei dem es um eine Beteiligung an einer Finanzierungsrunde über 350 Mio. USD für das KI-Chip-Start-up SambaNova geht, zusammen mit einer neuen Produktpartnerschaft, um SambaNova in Intels neue Inferenzsysteme zu integrieren. In der Pressemitteilung hieß es:

SambaNova und Intel kündigten eine geplante mehrjährige strategische Zusammenarbeit an, um leistungsstarke, kosteneffiziente KI-Inferenzlösungen für KI-native Unternehmen, Modellanbieter, Unternehmen und Regierungsorganisationen weltweit zu liefern, basierend auf Intel Xeon-Infrastruktur.

Im Zusammenhang mit der Ankündigung stellte SambaNova auch seinen neuen SN50-Inferenzchip vor, der laut Hersteller fünfmal schneller sein soll als “wettbewerbsfähige” Inferenzchips und KI-Inferenz “dreimal günstiger” als GPUs laufen kann.

SambaNova gab außerdem bekannt, dass Softbank (OTC: SFTB.Y) der erste Kunde sein wird, der den SN50 in seinen Rechenzentren in Japan einsetzt. Bemerkenswert ist, dass Softbank im letzten Sommer 2 Milliarden USD in Intel investierte.

Bildquelle: Getty Images.

Agentic AI sollte Intel in diesem Jahr nach oben treiben

Die Nachfrage nach KI-Rechenleistung scheint sich zu beschleunigen und auszubreiten, wobei GPUs, Speicher und jetzt sogar CPUs knapp sind. Intel selbst ist stark kapazitätsbeschränkt, hat seine Server-CPU-Preise um 10% bis 15% erhöht und ist Berichten zufolge für das Jahr bereits ausverkauft.

Im Zeitalter der agentischen Inferenz könnte Intel tatsächlich ein vielversprechendes neues Wachstumsfeld haben, auch ohne führende KI-GPUs. Natürlich hat CEO Lip-Bu Tan kürzlich auch erwähnt, dass Intel weiterhin KI-GPUs bauen wird, was er in der heutigen Pressemitteilung erneut bekräftigte.

Bemerkenswert ist, dass CFO David Zinsner nächste Woche am 4. März auf der Morgan Stanley-Konferenz für Technologie, Medien und Telekommunikation sprechen wird, wo er möglicherweise weitere Details zu dieser neuen Partnerschaft mitteilen könnte.

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