Long Short bedeutet: Verstehen Sie die Anweisungen für Aufwärts- und Abwärtsbewegungen

Trader sowohl neu als auch erfahren begegnen an einem Handelstag diesen beiden Begriffen: Long und Short. Aber was bedeutet Short und Long genau? Beide Anweisungen sind grundlegende Werkzeuge, die es Investoren ermöglichen, sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten zu profitieren. Lernen Sie, wie Long- und Short-Orders funktionieren und wie Sie sie in Ihren Handel integrieren können.

Was sind Long und Short und warum sind sie für Trader wichtig?

Im Finanzmarkt bedeuten die Begriffe Long und Short zwei entgegengesetzte Handelsrichtungen. Long bedeutet, dass Sie erwarten, dass der Preis steigt, während Short bedeutet, dass Sie auf fallende Kurse setzen. Diese Orders werden nicht bei allen Vermögenswerten verwendet, sondern hauptsächlich bei Derivaten wie Derivaten, CFDs, TFEX und BlockTrades.

Long-Position: Kaufen und auf steigende Kurse warten

Wenn ein Trader eine Long-Position eröffnet, bedeutet das, dass er eine Kauforder für den Vermögenswert platziert, in der Erwartung, dass der Preis in Zukunft steigen wird. Diese Strategie nennt man „billig kaufen – teuer verkaufen“, eine klassische Methode, die den meisten Investoren vertraut ist.

Beispiel für eine Long-Position:
Ein Trader kauft einen Vermögenswert zu 100 Baht, erwartet, dass der Preis steigt. Als der Preis auf 105 Baht steigt, entscheidet er sich, die Position zu schließen, indem er den Vermögenswert verkauft. Das Ergebnis ist ein Gewinn von 5 Baht pro Einheit.

Wenn die Marktlage jedoch anders verläuft, z.B. der Preis statt zu steigen auf 95 Baht fällt, muss der Trader die Position schließen und erleidet einen Verlust von 5 Baht.

Short-Position: Verkaufen, um auf fallende Kurse zu setzen

Im Gegensatz dazu bedeutet eine Short-Position, dass der Trader eine Verkaufsorder für den Vermögenswert platziert, in der Erwartung, dass der Kurs fallen wird. Diese Strategie nennt man „teuer verkaufen – günstig zurückkaufen“, was Tradern die Möglichkeit gibt, in fallenden Märkten Gewinne zu erzielen.

Beispiel für eine Short-Position:
Ein Investor glaubt, dass der Kurs einer Aktie fallen wird. Er leiht sich die Aktie vom Broker und verkauft sie bei 350 Baht. Nach einem Rückgang auf 300 Baht kauft er die Aktie günstiger zurück und gibt sie dem Broker zurück. Der Gewinn beträgt 50 Baht pro Aktie.

Wenn der Kurs stattdessen steigt, z.B. auf 400 Baht, muss der Trader die Aktie zu einem höheren Preis zurückkaufen und erleidet einen Verlust.

Long und Short an der Börse: An echten Beispielen lernen

Beispiel 1: Long-Handel bei PEAR-Aktien

Angenommen, der Investor Tim hört, dass das Unternehmen PEAR gute Ergebnisse erzielt und erwartet, dass die Aktie steigen wird. Er entscheidet sich, eine Long-Position zu eröffnen, indem er 100 PEAR-Aktien zu 350 Dollar pro Aktie kauft, insgesamt 35.000 Dollar.

Nach positiven Nachrichten steigt der Kurs auf 400 Dollar. Tim verkauft seine 100 Aktien und erhält 40.000 Dollar. Sein Gewinn beträgt somit 5.000 Dollar.

Beispiel 2: Short-Handel bei ORANGE-Aktien

Gleichzeitig hört Tim Gerüchte, dass die Ausfuhr von Rohstoffen für die Firma ORANGE gestoppt wird, was den Kurs fallen lassen könnte. Er eröffnet eine Short-Position, leiht sich 100 ORANGE-Aktien und verkauft sie bei 350 Dollar. Insgesamt erhält er 35.000 Dollar.

Die Gerüchte bestätigen sich, der Kurs fällt auf 300 Dollar. Tim kauft die Aktien zurück, zahlt 30.000 Dollar und gibt sie zurück. Sein Gewinn beträgt 5.000 Dollar (35.000 - 30.000).

Long und Short in verschiedenen Märkten: Forex, CFDs und Derivate

Die Begriffe Long und Short gelten nicht nur für Aktien. Im Forex-Markt ist es einfach, Long und Short zu handeln, da man Währungspaare sowohl kaufen als auch verkaufen kann.

Im CFD-Handel (Differenzkontrakte) ist es noch einfacher, Long und Short zu gehen, da keine komplizierten Leihprozesse notwendig sind. Mit einem Klick können Trader Short-Positionen eröffnen.

Auch bei Derivaten und TFEX können Trader Long und Short handeln, vorausgesetzt, das jeweilige Instrument erlaubt Gewinne in fallenden Märkten.

Vergleichstabelle: Long vs. Short

Kurz gesagt:

  • Long-Position: Vermögenswert kaufen, wenn der Preis niedrig ist, auf steigende Kurse warten und verkaufen, wenn der Preis hoch ist. Gewinn ergibt sich aus der Differenz.

  • Short-Position: Vermögenswert verkaufen, wenn der Preis hoch ist, auf fallende Kurse warten und zurückkaufen, wenn der Preis niedrig ist. Gewinn ergibt sich aus der Differenz.

Trader können somit nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Märkten profitieren – ein entscheidender Vorteil des Verständnisses von Long und Short.

Vorsichtsmaßnahmen beim Handel mit Long und Short

Trader sollten sich bewusst sein, dass sowohl Long- als auch Short-Positionen mit hohen Risiken verbunden sind. Besonders bei Einsatz von Hebel (Leverage) können schnelle Kursbewegungen zu erheblichen Verlusten führen. Risikomanagement ist daher essenziell.

Empfehlungen für Trader:

  • Vor dem echten Handel alles gründlich studieren
  • Stop-Loss-Orders verwenden, um Verluste zu begrenzen
  • Positionsgröße angemessen wählen
  • Nicht zu hohe Hebel einsetzen

Moderne Handelsplattformen: Die richtigen Werkzeuge nutzen

Heutzutage erleichtern moderne Plattformen wie CFD-Broker das Handeln von Long und Short erheblich. Besonders für Aktienhändler, die früher komplizierte Prozesse durchlaufen mussten, ist es heute viel einfacher.

Plattformen wie Mitrade sind so gestaltet, dass Trader auf über 400 Vermögenswerten sowohl Long- als auch Short-Positionen schnell, bequem und mit Hebel bis zu 1:200 eröffnen können. So können auch mit kleinem Kapital große Gewinne angestrebt werden.

Neue Trader können zudem ein kostenloses Demokonto mit 50.000 USD virtuelles Kapital nutzen, um Long- und Short-Strategien risikofrei zu erproben. Für Neukunden gibt es einen Bonus von 100 USD bei der ersten Einzahlung.

Das Verständnis von Long und Short ist der erste Schritt, um von Marktvolatilität voll zu profitieren – egal, ob der Markt steigt oder fällt.

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