Bitcoin-Entwickler warnte vor der Quantenbedrohung durch Geheimdienste - ForkLog: Kryptowährungen, KI, Singularität, Zukunft

bitcoin Новости биткоина цена биткоина# Bitcoin-Entwickler warnt vor quantischer Bedrohung durch Geheimdienste

Die erste Kryptowährung ist auf die Zukunft nicht vorbereitet, in der Regierungsbehörden mit superschnellen Quantencomputern ihre Kryptografie knacken können. Diese Meinung teilte der Entwickler Hunter Bist auf der ETHDenver-Konferenz.

„Heute sind wir völlig unvorbereitet auf die Konsequenzen. Es ist ein multidimensionales Problem, und seine wahre Größenordnung erkennt man erst, wenn man sich wirklich damit beschäftigt“, sagte er.

Laut Bist sind die Hauptakteure im Rennen nicht Technologieriesen, sondern „Spione“ – die NSA und die chinesische Armee. Quantencomputer im Wert von Milliarden Dollar sind nicht nur nützlich für den Diebstahl von Bitcoin. Sie könnten RSA knacken – einen weit verbreiteten Verschlüsselungsstandard, der Zugang zu geheimen Daten anderer Länder ermöglicht.

Das Problem ist, dass die neue Technologie bisher keine praktischen Aufgaben lösen kann, was es vielen Entwicklern erschwert, die Ernsthaftigkeit der Bedrohung zu erkennen, betonte der Experte.

Im Dezember erklärte einer der wichtigsten Mitwirkenden an Bitcoin Core, Luke Dash Jr.:

„Die quantische Bedrohung ist unrealistisch. Bitcoin hat viel ernstere Probleme.“

Prognosen und Maßnahmen

Auch andere Fachleute teilen diese Meinung. Zum Beispiel ist Adam Back, Mitbegründer von Blockstream und Cypherpunk, überzeugt, dass die Befürchtungen bezüglich Quantencomputing übertrieben sind. Seiner Ansicht nach bleiben noch etwa 20-40 Jahre, bis hochleistungsfähige Computer erscheinen.

Der Experte schloss nicht aus, dass solche Technologien möglicherweise nie entwickelt werden.

Der Analyst Willy Wu glaubt, dass die Bedrohung erst ab 2030 relevant wird. Bis dahin könnten Entwickler Standards für quantenresistente Verschlüsselung implementieren, so seine Einschätzung.

Einige sind mit dieser Ansicht nicht einverstanden. Zuvor kritisierte Nik Carter, Partner bei Castle Island Ventures, Entwickler dafür, die Bedrohung durch Quantencomputing zu ignorieren. Er sagte außerdem:

„Ich denke, die Entwickler werden weiterhin nichts tun. […] Wahrscheinlich werden die Institutionen das leid sein, das Team entlassen und ein neues einstellen.“

Seiner Meinung nach teilt Craig Worrke vom Bitcoin Policy Institute diese Ansicht. Er glaubt, dass alle Versuche, die Menschen vom völligen Fehlen eines Risikos zu überzeugen, scheitern werden: Die Erklärungen seien zu komplex, und das Vertrauen in Quantenphysiker sei größer als in Bitcoin-Entwickler.

Doch die Branche steht nicht still. Im Juli schlug der technische Leiter von Casa, Jameson Lopp, vor, einen eigenen BIP zu erstellen, basierend auf der bestehenden Initiative BIP 360. Diese sieht die Einführung eines neuen Adresstyps vor, der postquantenresistente Kryptografie nutzt.

Im Februar wurde BIP 360 in den Bitcoin-Code integriert. Derzeit arbeiten die Entwickler aktiv an diesem Vorschlag.

🚨 BITCOIN QUANTUM UPDATE:

Entwickler haben BIP-360 vorangetrieben und die Grundlagen für den Schutz nach Quanten geschaffen.

Der Vorschlag entfernt eine Taproot-Schlüsselpfad-Funktion, die öffentliche Schlüssel zukünftigen Quantenangriffen aussetzen könnte.

Noch nicht aktiviert, aber die Verteidigungsplanung hat begonnen.

Bitcoin ist… pic.twitter.com/qEXapNeFZT

— Merlijn The Trader (@MerlijnTrader) 16. Februar 2026

Erinnern wir uns: Im Januar startete die Firma BTQ ein quantenresistentes Testnetz für die erste Kryptowährung.

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