Im Metallmarkt findet eine bedeutende Wende statt. Industriemetalle wie Kupfer sind durch spekulative Käufe stark über ihren eigentlichen Wert hinaus gestiegen, doch solche exzessiven Kaufpreise werden nicht anhalten. Die Marktteilnehmer kehren allmählich zur Realität schwacher Nachfrage zurück, wodurch alle Metalle, einschließlich Kupfer, einem Korrekturdruck ausgesetzt sind.
Das Ende der spekulativen Käufe erhöht den Preisdruck
Laut Daten von Jin10 sind die industriellen Metalle an der London Metal Exchange drei Tage in Folge gefallen und haben ein Niveau von etwa 12.800 US-Dollar pro Tonne erreicht. Dieser Trend begann letzten Freitag und verzeichnete allein beim Kupfer einen Rückgang von 2,9 %. Damit ist es die schwierigste Woche seit April, was die schwächste Wochenperformance seit langem darstellt.
Der Hintergrund ist ein Rückgang der spekulativen Gelder. Über mehrere Monate hinweg wurde Kupfer durch konzentrierte Käufe von Spekulanten auf ein Niveau getrieben, das die tatsächliche Nachfrage deutlich überstieg. Doch diese spekulative Hitze lässt sich nicht ewig aufrechterhalten. Wenn sich der Markt abkühlt, korrigieren sich überhöhte Preise oft rasch.
Lagerbestände deuten auf Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht hin
Am deutlichsten zeigt sich die Schwäche des Marktes in den plötzlichen Lagerbestandsanstiegen. Die Bestände an den Futures-Börsen in London und New York haben den höchsten Stand seit 2003 erreicht und spiegeln eine Überversorgung des Marktes wider.
Der Anstieg der Lagerbestände ist einfach erklärt: Während die Nachfrage schwach ist, ist das Angebot reichlich vorhanden – eine Störung im Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Die Situation, dass die Lagerbestände trotz schlechterer Verbrauchsaussichten weiter steigen, deutet darauf hin, dass der Kupferpreis weiteren Korrekturdruck erfahren wird.
Institutionelle Investoren warnen vor überhöhten Bewertungen
BNP Paribas weist, ähnlich wie Goldman Sachs und andere große Banken, darauf hin, dass die Preisgestaltung bei Kupfer von der grundlegenden tatsächlichen Nachfrage abweicht.
Der Stratege von BNP Paribas, David Wilson, erklärte in einem Bericht, dass Kupfer „nach wie vor überbewertet ist“ und dass die Preise über 11.000 bis 11.500 US-Dollar pro Tonne „fast ausschließlich durch Spekulation gestützt werden“. Das bedeutet, dass es in diesem Preisbereich kaum echte Käufer auf Basis der Nachfrage gibt, sondern die Preise nur durch die Interessen der Spekulanten bestimmt werden.
Diese Warnungen großer Institutionen deuten darauf hin, dass die Korrektur bei Kupfer möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist. Solange die Spekulationsblase nicht vollständig geplatzt ist, wird der Abwärtsdruck auf Kupfer und andere Industriemetalle voraussichtlich anhalten.
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Kupferpreise gehen von spekulativer Hitze in eine Konsolidierungsphase über, Nachfragemangel belastet die Lage
Im Metallmarkt findet eine bedeutende Wende statt. Industriemetalle wie Kupfer sind durch spekulative Käufe stark über ihren eigentlichen Wert hinaus gestiegen, doch solche exzessiven Kaufpreise werden nicht anhalten. Die Marktteilnehmer kehren allmählich zur Realität schwacher Nachfrage zurück, wodurch alle Metalle, einschließlich Kupfer, einem Korrekturdruck ausgesetzt sind.
Das Ende der spekulativen Käufe erhöht den Preisdruck
Laut Daten von Jin10 sind die industriellen Metalle an der London Metal Exchange drei Tage in Folge gefallen und haben ein Niveau von etwa 12.800 US-Dollar pro Tonne erreicht. Dieser Trend begann letzten Freitag und verzeichnete allein beim Kupfer einen Rückgang von 2,9 %. Damit ist es die schwierigste Woche seit April, was die schwächste Wochenperformance seit langem darstellt.
Der Hintergrund ist ein Rückgang der spekulativen Gelder. Über mehrere Monate hinweg wurde Kupfer durch konzentrierte Käufe von Spekulanten auf ein Niveau getrieben, das die tatsächliche Nachfrage deutlich überstieg. Doch diese spekulative Hitze lässt sich nicht ewig aufrechterhalten. Wenn sich der Markt abkühlt, korrigieren sich überhöhte Preise oft rasch.
Lagerbestände deuten auf Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht hin
Am deutlichsten zeigt sich die Schwäche des Marktes in den plötzlichen Lagerbestandsanstiegen. Die Bestände an den Futures-Börsen in London und New York haben den höchsten Stand seit 2003 erreicht und spiegeln eine Überversorgung des Marktes wider.
Der Anstieg der Lagerbestände ist einfach erklärt: Während die Nachfrage schwach ist, ist das Angebot reichlich vorhanden – eine Störung im Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Die Situation, dass die Lagerbestände trotz schlechterer Verbrauchsaussichten weiter steigen, deutet darauf hin, dass der Kupferpreis weiteren Korrekturdruck erfahren wird.
Institutionelle Investoren warnen vor überhöhten Bewertungen
BNP Paribas weist, ähnlich wie Goldman Sachs und andere große Banken, darauf hin, dass die Preisgestaltung bei Kupfer von der grundlegenden tatsächlichen Nachfrage abweicht.
Der Stratege von BNP Paribas, David Wilson, erklärte in einem Bericht, dass Kupfer „nach wie vor überbewertet ist“ und dass die Preise über 11.000 bis 11.500 US-Dollar pro Tonne „fast ausschließlich durch Spekulation gestützt werden“. Das bedeutet, dass es in diesem Preisbereich kaum echte Käufer auf Basis der Nachfrage gibt, sondern die Preise nur durch die Interessen der Spekulanten bestimmt werden.
Diese Warnungen großer Institutionen deuten darauf hin, dass die Korrektur bei Kupfer möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist. Solange die Spekulationsblase nicht vollständig geplatzt ist, wird der Abwärtsdruck auf Kupfer und andere Industriemetalle voraussichtlich anhalten.