#HasTheMarketBottomed?


Die „historische Zinserhöhung“ der Bank of Japan tritt in die Endphase und wird zur einzigen Leitlinie des Marktes

Die geldpolitische Sitzung der Bank of Japan am 18.–19. Dezember ist offiziell abgeschlossen, wobei der Policy Board einstimmig einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 0,75 % zugestimmt hat – dem höchsten Stand seit 1995. Zuvor zeigte die vierteljährliche Kurzfrist-Ausblicks-Umfrage Japans, dass das Vertrauen der Großhersteller auf den höchsten Stand seit vier Jahren gestiegen ist, begleitet von starkem Lohnwachstum, was die Entscheidung zur Straffung der Geldpolitik weiter rechtfertigt.

Nach der Ankündigung setzten die Yen-Carry-Trade-Fonds ihre Rücknahmen fort, das globale Risikobewusstsein wurde vorsichtiger, und die zuvor vom Kryptomarkt gezeigte kurzfristige Unabhängigkeit begann in Frage gestellt zu werden. Der Fokus des Marktes hat sich nun auf die Leitlinien für den zukünftigen Zinserhöhungspfad der Bank of Japan verschoben, der seit Dezember zum Kernfaktor für den Rückgang des Kryptomarktes geworden ist.

Der Markt hat sich deutlich von einer Phase der „Hochkonzentration“ zu einem „ ereignisgesteuerten Abwärtstrend“ gewandelt. Kürzliche starke Intraday-Bewegungen sind nicht nur technische Korrekturen, sondern Bestätigungssignale eines breiteren Trends. Dies spiegelt ein Tauziehen wider zwischen kurzfristigen technisch überverkauften Bedingungen und Erwartungen an eine anhaltende makroökonomische Liquiditätsverknappung. Während überverkaufte Bedingungen vorübergehende Erholungen auslösen können, bleiben die Erwartungen an eine straffere Liquidität die dominierende Kraft, die die Gesamtentwicklung prägt.

In diesem Stadium ist der entscheidende Faktor die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan und der Ton ihrer statement(, der heute Nachmittag, Beijing-Zeit), veröffentlicht werden soll, was wahrscheinlich die Marktbewegung von heute und dieser Woche bestimmen wird.

Darüber hinaus ist die Konvergenz – oder das Fehlen davon – der Signale der US-Notenbank ebenso entscheidend. Divergierende Ansichten unter den Fed-Vertretern bedeuten, dass die Frage, ob eine einheitliche geldpolitische Haltung entsteht, direkt die Liquiditätslage für Risikoanlagen beeinflussen wird. Gleichzeitig bestehen weiterhin Druck auf die Liquidität zum Jahresende, wobei Institute Gewinne bei Schlüsselmarken realisieren und erste Anzeichen für Kapitalabflüsse aus digitalen Vermögensfonds sichtbar werden, was die kurzfristige Volatilität möglicherweise verstärkt.

Zusammenfassend befindet sich der Markt derzeit an einem kritischen Punkt, der von Erwartungen an eine externe geldpolitische Straffung dominiert wird. Während die langfristige Kapitalakkumulation eine potenzielle „Burggraben“ für den Markt geschaffen hat, wurde der kurzfristige Trend größtenteils durch die geldpolitische Kehrtwende der Bank of Japan bestimmt. Kurzfristige Strategien sollten äußerst vorsichtig bleiben: Handelshäufigkeit reduzieren, auf eine klare Trendbestätigung nach wichtigen Kursausbrüchen warten und nur nach klareren Signalen der Federal Reserve und einer Stabilisierung der Liquiditätsbedingungen zum Jahresende nach präziseren Chancen suchen.
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