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WinRAR hat Zero-Day-Schwachstellen behoben, die auf Aktien- und Kryptowährungshändler abzielen
Jinse Finance berichtet, dass der Entwickler der Dateikomprimierungssoftware WinRAR eine Zero-Day-Schwachstelle behoben hat, die es Hackern ermöglichte, Malware auf den Computern der Opfer zu installieren und so in Kryptowährungs- und Aktienhandelskonten einzudringen. Am 23. August meldete das singapurische Netzwerksicherheitsunternehmen Group-IB eine Zero-Day-Sicherheitslücke bei der Verarbeitung des ZIP-Dateiformats WinRAR.
Die Zero-Day-Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2023-38831 wird seit etwa vier Monaten ausgenutzt und ermöglicht es Hackern, Malware zu installieren, wenn Opfer auf Dateien im Archiv klicken. Die Malware würde es Hackern ermöglichen, Online-Kryptowährungs- und Aktienhandelskonten zu kompromittieren, heißt es in dem Bericht. Durch Ausnutzung der Sicherheitslücke können Angreifer bösartige RAR- und ZIP-Archive erstellen, die scheinbar harmlose Dateien wie JPG-Bilder oder PDF-Textdokumente anzeigen. Diese waffenfähigen ZIP-Archive wurden dann in Handelsforen verbreitet, die sich an Kryptowährungshändler richteten, und boten Taktiken wie „die besten persönlichen Strategien für den Handel mit Bitcoin“.
Der Bericht bestätigte, dass die Schaddateien in mindestens acht öffentliche Transaktionsforen gelangt waren und mindestens 130 Geräte infiziert hatten. Die finanziellen Verluste der Opfer waren jedoch unbekannt.
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