
Einkommensstabile Stablecoin-Protokoll Unitas Labs gab am 12. März die Abschlussrunde einer Seed-Finanzierung in Höhe von 13,33 Millionen US-Dollar bekannt, an der Investoren wie Awaken Finance beteiligt waren. Das Kapital wird genutzt, um die On-Chain-Ausführung und strategische Infrastruktur zu verbessern, um durch marktneutrale Strategien stabile Erträge zu erzielen. Zudem plant man, den Bereich der Sicherheiten auf Bitcoin (BTC), tokenisierte Waren und Real-World-Assets (RWA) auszuweiten.
Laut Ankündigung von Unitas Labs konzentriert sich die Verwendung der Mittel auf folgende Bereiche:
Aufrüstung der On-Chain-Ausführungsinfrastruktur: Verbesserung der Fähigkeit der Protokolle, Strategien auf der Blockchain umzusetzen, um durch marktneutrale Strategien die Renditen für stabile Vermögenswerte zu steigern, sowie Aufbau eines einheitlichen Treuhand-, Risiko- und Überwachungsrahmens.
Diversifizierung der Sicherheiten: Erweiterung des bestehenden Sicherheitenbereichs von traditionellen Stablecoins auf BTC, tokenisierte Waren und RWA, um das Systemrisiko weiter zu streuen und die Kapitalnutzung zu optimieren.
Institutionelle Zugänge und DeFi-Integration: Verstärkung der regulatorisch konformen Zugangsmechanismen für Institutionen und Vertiefung der Integration in das DeFi-Ökosystem, um die Anwendungsszenarien für synthetische USD zu erweitern.
Das Unitas-Protokoll basiert auf einer modularen Architektur, bestehend aus folgenden vier Kernkomponenten:
Synthese-Dollar-Schicht: Stabilisierung der synthetischen USD-Assets durch vielfältige Sicherheiten und algorithmisches Rebalancing, um die Kapitalnutzung zu maximieren.
Sicherheiten- und Liquiditäts-Engine: Integration verschiedener ertragsorientierter Vermögenswerte und Liquiditätspools, um die Abhängigkeit von einzelnen Assets zu verringern und die Risikoresistenz bei Marktschwankungen zu erhöhen.
Automatischer Rebalancing-Mechanismus: Kontinuierliche Anpassung der Sicherheiten- und Liquiditätsverteilung, um Systemstabilität und Effizienz zu gewährleisten.
Cross-Chain-Infrastruktur: Einsatz eines „Blockchain-Unabhängigen“ Designs, das die nahtlose Bewegung synthetischer USD zwischen verschiedenen Ökosystemen ermöglicht und Multi-Chain-DeFi-Integrationen unterstützt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Stablecoins, die auf eine einzelne Sicherheitenquelle oder zentralisierte Emittenten angewiesen sind, aggregiert Unitas verschiedene ertragsorientierte Vermögenswerte und Liquiditätsquellen in einem einheitlichen System. Nutzer können synthetische USD prägen und für Zahlungen, DeFi-Strategien und Cross-Chain-Aktivitäten verwenden, ohne auf einen einzelnen Emittenten oder zentrale Risiken angewiesen zu sein.
Das Ziel von Unitas Labs ist es, stabile und skalierbare Kontoeinheiten zu schaffen, die als universelle Währung für die nächste Generation von Web3-Anwendungen dienen. Das Protokoll legt großen Wert auf Komponierbarkeit und Interoperabilität, um Entwicklern die Erstellung von Finanzprodukten und Zahlungslösungen rund um einheitliche Wertmaße in Zusammenarbeit mit Infrastrukturpartnern und DeFi-Protokollen zu ermöglichen.
Traditionelle Stablecoins sind meist auf eine einzelne Sicherheitenquelle oder zentralisierte Emittenten angewiesen. Der synthetische USD von Unitas aggregiert verschiedene ertragsorientierte Vermögenswerte und Liquiditätspools, nutzt algorithmisches Rebalancing zur Stabilisierung und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Risikofaktoren, was die Kapitalnutzung erhöht und die Gesamtrisikoresistenz des Protokolls verbessert.
Die Mittel werden eingesetzt, um die On-Chain-Ausführung und strategische Infrastruktur zu verbessern, die Sicherheiten auf BTC und RWA auszuweiten, einen einheitlichen Treuhand- und Risikokontrollrahmen aufzubauen, regulatorisch konforme Zugangsmechanismen für Institutionen zu stärken und die Integration in das DeFi-Ökosystem zu vertiefen.
Sechs Organisationen waren beteiligt: Awaken Finance, Amber Group, BB Fund (Blockchain Builders Fund), Taisu Ventures, Bixin Ventures und SevenX Ventures.