Hong Kong bereitet die Erteilung der ersten Stablecoin-Lizenzen nach dem neuen Regulierungsrahmen vor, was einen wichtigen Schritt in der Digital-Asset-Entwicklungsstrategie der Stadt darstellt. Laut lokalen Medien werden drei Bewerber für die Lizenz geprüft: HSBC, das Joint Venture Anchorpoint unter Leitung von Standard Chartered und OSL Group.
Die neuen Stablecoin-Regeln treten ab August 2025 in Kraft und erlauben der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), Lizenzierungen für Stablecoin-Emittenten zu erteilen. Die Behörde soll 36 Anträge erhalten haben, die im ersten Prüfungsdurchlauf auf etwa drei Unternehmen reduziert wurden.
Anchorpoint wird hoch bewertet, da es seit 2024 am Regulierungs-Sandbox teilnimmt und Anwendungen wie E-Commerce-Zahlungen und grenzüberschreitende Zahlungen testet. OSL bringt den „crypto-native“-Faktor mit, nachdem es kürzlich den Stablecoin USDGO für institutionelle Investoren eingeführt hat. Die Beteiligung von HSBC ist überraschend, da die Bank zuvor nicht am Sandbox-Programm teilgenommen hat.