Wall Street beschleunigt die Entwicklung des Vorhersagemarktes: Hedgefonds drängen auf den Eintritt in Kalshi, institutionelle Gelder könnten in großem Umfang fließen

Am 12. März wurde berichtet, dass sich der Prognosemarkt im vergangenen Jahr rasch entwickelt hat und mehrere führende Broker in den USA den Kapitalzufluss in diesen Bereich vorantreiben. Medien zufolge planen Finanzinstitute wie Clear Street und Marex Group Plc, die Dienstleistungen für Hedgefonds anbieten, ihren Kunden die Teilnahme an Event-Transaktionen auf der Prognosemarktplattform Kalshi zu ermöglichen. Dieser Schritt gilt als bedeutender Meilenstein für den Einstieg institutioneller Gelder in den Prognosemarkt.

Ed Tilly, CEO von Clear Street, erklärte, dass das Unternehmen voraussichtlich bis Ende März die erste Abrechnung im Zusammenhang mit Kalshi abschließen werde. Das Unternehmen wird derzeit auf über 12 Milliarden US-Dollar bewertet. Gleichzeitig plant die etwa 2,6 Milliarden US-Dollar wertvolle Marex Group, in den kommenden Monaten ähnliche Dienste für Kunden zu öffnen. Thomas Texier, Leiter der globalen Clearing-Abteilung bei Marex, wies darauf hin, dass mehrere große Hedgefonds derzeit aktiv Beratungen über den Zugang zum Prognosemarkt führen, um diese Märkte für Risikohedging und Strategietransaktionen zu nutzen.

Tarek Mansour, CEO von Kalshi, ist der Ansicht, dass die Akzeptanz des Prognosemarktes durch Institutionen bis 2026 deutlich steigen wird. Er betonte, dass solche Märkte nicht nur Investoren eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeiten zukünftiger Ereignisse bieten, sondern auch als Werkzeuge für Risikomanagement und Ertragsstrategien dienen können. Derzeit beginnen mehrere führende Medien, Kalshi-Marktdaten neben traditionellen Finanzmarktdaten zu zitieren, was auf eine zunehmende Einflussnahme hinweist.

Dennoch befindet sich der Prognosemarkt weiterhin im regulatorischen Graubereich. Das Management von Clear Street erklärte, dass man vor einer offiziellen Expansion vorsichtig bleiben werde. Die Hauptstreitpunkte in der Branche betreffen die Frage, ob sportbezogene Märkte legalen Glücksspielaktivitäten zuzuordnen sind, sowie die potenzielle Gefahr von Insiderhandel bei breit gefächerten Ereignismärkten.

Gleichzeitig diskutieren US-Finanzaufsichtsbehörden den regulatorischen Rahmen für diesen Bereich. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ist der Ansicht, dass sie die Hauptregulierungsbefugnis besitzt, während die Securities and Exchange Commission (SEC) ankündigte, in den entsprechenden Marktregeln eine Rolle spielen zu wollen. Kürzlich äußerte sich Adena Friedman, CEO von Nasdaq, dass klare und einheitliche Regulierungsregeln dazu beitragen würden, Investoren zu schützen und die gesunde Entwicklung des Prognosemarktes zu fördern. Branchenexperten sind sich einig, dass der Prognosemarkt, sobald der regulatorische Rahmen geklärt ist, ein neues Wachstumsfeld für die Wall Street werden könnte.

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