Laut einer Meldung auf Coin界.net hat Wintermute veröffentlicht, dass makroökonomische Faktoren derzeit alles dominieren, doch die Kryptowährungen haben sich in der vergangenen Woche widerstandsfähig gezeigt, während Aktien, Anleihen und sogar Gold gefallen sind. Die hohe Korrelation zwischen Kryptowährungen und Aktien in den letzten Quartalen beginnt Risse zu zeigen. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass die marginalen Verkäufer kaum noch vorhanden sind. Das Hebelvolumen im Kryptowährungsmarkt beträgt etwa 60 Milliarden US-Dollar, ungefähr die Hälfte des Höchststands. Im Vergleich dazu sind die spekulativen Positionen im Gold deutlich angestiegen. Wenn alle Vermögenswerte fallen, ist der Druck auf den Verkauf, den Kryptowährungen zwangsläufig aufnehmen müssen, viel geringer. Dies bestätigt die Informationen, die aus verschiedenen Marktquellen zu hören sind. Betrachtet man einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten, erscheinen die aktuellen Kurse recht attraktiv, obwohl die Bereitschaft der BTC-Käufer, einzusteigen, sich von den aktuellen Niveaus bis hin zu den Tiefstständen bei 50.000 US-Dollar erstreckt. Es besteht noch Spielraum für weitere Kursverluste, aber der Großteil des Entkoppelungsprozesses scheint bereits hinter uns zu liegen. Derzeit verteidigt sich der Kryptomarkt und verringert die Performance-Differenz zu anderen risikobehafteten Anlagen. Ob dieser Trend anhält, hängt davon ab, ob das Handelsvolumen wieder anzieht. Das kommende FOMC-Treffen in der nächsten Woche gilt als kurzfristiger Katalysator.