Gate News Nachrichten, 9. März: Der Forschungsleiter von NYDIG, Greg Cipolaro, erklärte, dass der jüngste Anstieg von Bitcoin zusammen mit dem US-Aktiensoftwaresektor eher auf gemeinsame makroökonomische Faktoren zurückzuführen ist und nicht auf eine strukturelle Ähnlichkeit. Er wies darauf hin, dass die Preisentwicklung von Bitcoin und Software-Aktien auf den ersten Blick überzeugend erscheint, aber die Annahme, dass beide strukturell ähnlich sind oder gemeinsam Risiken im Zusammenhang mit KI oder Quantencomputern ausgesetzt sind, übertrieben ist. Cipolaro analysierte, dass aus statistischer Sicht nur ein Viertel der Bitcoin-Preisbewegungen durch die Korrelation mit dem Aktienmarkt erklärt werden kann, mindestens 75 % werden von Faktoren außerhalb traditioneller Aktienindizes beeinflusst. Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 sowie dem NASDAQ ist kürzlich ebenfalls gestiegen, was darauf hindeutet, dass diese Veränderung nicht nur auf Software-Aktien beschränkt ist. Er ist der Ansicht, dass Bitcoin nicht als makroökischer Absicherungsinstrument bewertet wird, was auch erklärt, warum es trotz des Labels “digitales Gold” nicht die gleiche anhaltende Performance wie Gold zeigt. Gleichzeitig betonte er, dass die einzigartige Marktstruktur und die wirtschaftlichen Treiber von Bitcoin seine Rolle als Diversifizierungsinstrument im Portfolio stützen.