Der Ölpreis durchbricht die 90-Dollar-Marke! Innerhalb einer Woche um 35% gestiegen, Unterbrechung der Energieversorgung im Nahen Osten, VAE und Kuwait kündigen Produktionskürzungen an

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Der Schiffsverkehr durch den Hormuzstraße nähert sich nahezu null, der WTI-Ölpreis schoss in der Woche um 35 % nach oben, Taiwan CPC kündigte an, die Benzinpreise ab dem 9. März um 1,5 Yuan zu erhöhen, weltweit stehen Versorgungsausfälle und Inflationsdruck bevor.
(Frühere Zusammenfassung: Nach einem Anstieg der Rohölpreise um 9 % griff Trump ein! Marine eskortiert durch die Hormuzstraße + DFC-Kriegssorgen, BTC steigt gegen den Trend auf über 71.000 USD)
(Hintergrund: Ist die iranische Blockade der Hormuzstraße nur Show? Experten: Teheran wird zuerst bluten, Analyse der Marktauswirkungen und wirtschaftlichen Kettenreaktionen)

Inhaltsverzeichnis

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  • Mehrere Länder im Nahen Osten starten Produktionskürzungen
  • CPC kündigt an, dass die Benzinpreise am Montag um 1,5 Yuan steigen werden
  • Kurzfristige Beobachtung des Wiederaufnahmefortschritts, langfristig Fokus auf Stagflationsrisiken

Der Rohöl-Schiffsverkehr durch die Hormuzstraße ist fast zum Erliegen gekommen, was eine seltene Versorgungskrise seit Jahren auslöst. Die US-Ölfutures (WTI) sind diese Woche um 35,6 % explodiert und haben die Marke von 90 USD pro Barrel überschritten, was den höchsten Stand seit dem Börsengang der Rohöl-Futures im Jahr 1983 markiert; Brent-Ölfutures liegen derzeit ebenfalls bei 93 USD pro Barrel.

Weltweit müssen etwa 20 % des maritimen Rohöltransports durch die Hormuzstraße erfolgen. Der sichtbare Schiffsverkehr ist nahezu bei null, und die geopolitischen Konflikte spiegeln sich sofort in den Preisen wider.

Mehrere Länder im Nahen Osten starten Produktionskürzungen

Aufgrund der erheblichen Ungleichheit bei den Kapazitäten der Öllagerstätten einzelner Produzenten haben kürzlich einige Länder nacheinander Kürzungen angekündigt:

Irak hat die tägliche Produktion um 1,5 Millionen Barrel eingestellt, Kuwait kündigte am 7. März präventive Kürzungen an, deren Umfang täglich ausgeweitet werden soll. Die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) gab ebenfalls eine Erklärung ab, wonach das Unternehmen die Offshore-Ölproduktion verwaltet, um die Lagerung zu steuern.

Der Energieminister Katars, Saad al-Kaabi, sagte gegenüber der Financial Times, dass bei einer langfristigen Blockade der Straße die Ölpreise auf 150 USD steigen könnten, und die Exportländer im Golf könnten die Klausel „Höhere Gewalt“ aktivieren.

Das Weiße Haus schlug ein 20-Milliarden-Dollar-„Öltanker-Versicherungsprogramm“ vor, um durch finanzielle Maßnahmen das Risiko zu senken. Analystin Natasha Kaneva meint jedoch, dass sich die Marktaufmerksamkeit derzeit von emotionalen Reaktionen auf „reale Verluste“ verlagert:

Wenn Schiffe nicht sicher durchkommen können, kann keine Versicherung das Öl an die Endverbraucher liefern.

CPC kündigt an, dass die Benzinpreise am Montag um 1,5 Yuan steigen werden

Die landesweiten Benzinpreise in den USA sind innerhalb einer Woche um 0,27 USD gestiegen und haben damit ein Hoch der letzten Jahre erreicht.

Auch CPC und Formosa Plastics kündigten gestern Abend vorzeitig an, dass ab Montag, dem 9. März, die Preise für Benzin und Diesel jeweils um 1,5 Yuan bzw. 1,1 Yuan pro Liter erhöht werden. Sie werden einen Stabilitätsmechanismus einsetzen, um einen Teil der Preiserhöhungen abzufedern. Sollte der internationale Ölpreis weiter steigen, steigen auch die Raffineriekosten im Inland erneut.

Der Markt für Erdgas ist ebenfalls angespannt. Nach dem Exportstopp von LNG aus Katar sind die asiatischen Referenzpreise innerhalb einer Woche um mehr als 40 % gestiegen.

Kurzfristige Beobachtung des Wiederaufnahmefortschritts, langfristig Fokus auf Stagflationsrisiken

Ob die Hormuzstraße kurzfristig wieder sicher befahren werden kann, ist der einzige wirksame Weg, um die Preise zu drücken; bei einer Fortsetzung der Blockade über mehrere Wochen wird der Markt in eine Phase des physischen Mangels eintreten. Die Zentralbanken der Länder stehen gleichzeitig unter Druck, sowohl auf die Versorgungsknappheit als auch auf die steigende Inflation zu reagieren, wodurch der Spielraum für geldpolitische Maßnahmen eingeschränkt ist.

Derzeit zeigen Daten, dass die Flotten und die Versicherung für Öltanker noch nicht wieder normal versichert werden. Die geopolitische Konfrontation verschärft sich weiterhin. Ohne bahnbrechende diplomatische Fortschritte könnte diese Energiekrise langfristig zum neuen Normalzustand werden, wobei die globale Wirtschaft höhere Energiekosten als dauerhafte Belastung akzeptieren muss.

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