Gate News Nachrichten, 6. März: Russland plant, Kryptowährungstransaktionen durch Gesetzgebung vollständig in regulierte legale Infrastruktur zu integrieren. Die russische Zentralbankpräsidentin Elvira Nabiullina schlug auf der Jahreskonferenz der Kreditinstitute vor, dass qualifizierte Geschäftsbanken und Makler durch eine Registrierungslösung eine Lizenz für Kryptowährungstransaktionen erhalten und damit die Leitung des digitalen Vermögensbetriebs übernehmen können, um ein inländisches, konformes Handelssystem zu schaffen, das stark von den globalen Hauptmärkten isoliert ist. Laut dem Vorschlag sollen Banken und Makler ihre bestehenden Anti-Geldwäsche-Systeme (AML) nutzen, um Geldflüsse zu überwachen, während sie gleichzeitig das Risiko der Banken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten auf höchstens 1 % des Kapitals begrenzen. Nach einem Entwurf des Finanzmarktausschusses der Staatsduma sollen die neuen Regelungen bis zum 1. Juli 2026 fertiggestellt werden. Ziel ist es, den derzeit intransparenten rechtlichen Status digitaler Vermögenswerte zu ändern und dezentrale P2P-Transaktionen auf regulierte inländische Plattformen zu lenken. Experten zufolge zielt dieser Schritt angesichts der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland durch die EU und die USA darauf ab, eine autarke, konforme Binnenwirtschaft zu schaffen.